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Sporthalle am Schulzentrum Landwehrhagen erhält neuen Kessel

100 000 Euro für Heizung Sporthalle am Schulzentrum Landwehrhagen erhält neuen Kessel

Im Februar ist den Entscheidungsträgern der Gemeinde Staufenberg eine Machbarkeitsstudie zur Nahwärmeversorgung am Schulzentrum Landwehrhagen vorgestellt worden. Jetzt hat der Rat sein Okay für die erste Phase zur Optimierung gegeben und beschlossen, dass für die Sporthalle eine neue Ölbrennwertkesselanlage eingebaut werden soll.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Landwehrhagen. Die Gemeinde will die Wärmeversorgung für das Schulzentrum, bestehend aus Grundschule, Sporthalle und Kindertagesstätte, sanieren und auf diese Weise für die Zukunft effektiver und nachhaltiger als bisher machen. Dabei soll die Option auf eine Erweiterung der Anlage für weitere Wärmeabnehmer oder -lieferanten offen gehalten werden. Die Machbarkeitsstudie sollte die verschiedenen Versorgungsvarianten untersuchen. Weil sich die Investition in eine Holzfeuerungsanlage (Holzhackschnitzel und Holzpellets) aber erst nach etwa 20 Jahren amortisiere, so eine vorherige Untersuchung im Auftrag des Landkreises Göttingen, relativiere sich der Kostenvorteil aber angesichts leerer Kassen.

Weil bei der Heizungsanlage der Sporthalle der technische Ausfall drohte, bestand nun akuter Handlungsbedarf. Für eine Erneuerung hatte die Gemeinde im Haushalt 2015 bereits 100 000 Euro eingestellt.

Die Untersuchung kam unter Berücksichtigung von Wärmebedarf, Preisentwicklung der Brennstoffe, der verschiedenen Anlagevarianten, der Investitionskosten und der Wirtschaftlichkeit des Nahwärmenetzes zu dem Schluss, dass in der Sporthalle eine neue sogenannte HEL-Brennwertkesselanlage eingebaut werden sollte, die später für den Gesamtkomplex die Nahwärmeversorgung übernehmen soll. In einem zweiten Schritt empfehlen die Experten, die Objekte des Schulzentrums mittels Nahwärmenetz zu vernetzen und eine Holzfeuerungsanlage mit Wärmespeicher zu realisieren. Dies sollte innerhalb von ein bis zwei Jahren geschehen, so die Empfehlung.

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