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Staatsanwaltschaft Göttingen beantragt acht Jahre Haft für Kinderschänder

Urteil wird erwartet Staatsanwaltschaft Göttingen beantragt acht Jahre Haft für Kinderschänder

Der Prozess vor der Jugendschutzkammer des Landgerichts Göttingen gegen einen 36 Jahre alten Familienvater aus dem Raum Einbeck, der seine drei leiblichen Kinder missbraucht haben soll, als diese teils noch Säuglinge waren, wird voraussichtlich am Dienstag mit einem Urteil beendet.

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Göttingen/Einbeck. Das Gericht hatte seit dem 17. November 2014 hinter verschlossenen Türen gegen den mutmaßlichen Kinderschänder verhandelt.

Auch die Plädoyers nach Abschluss der Beweiserhebung waren nichtöffentlich gehalten worden. Jetzt steht nur noch das Urteil aus, das immer öffentlich ausgesprochen werden muss.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Gesamtfreiheitsstrafe von acht Jahren sowie die Unterbringung des 36-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt. Die Verteidigung erbat eine mildere Strafe von fünf bis sechs Jahren, aber ebenfalls die Unterbringung nach Paragraf 63 des Strafgesetzbuches.

Die Anklagebehörde sieht schweren sexuellen Missbrauch von Kindern beziehungsweise Schutzbefohlenen in acht Fällen sowie die Verbreitung kinderpornografischer Schriften in sieben Fällen als erfüllt an. Der Mann hatte teils Fotos von seinen Verbrechen gemacht und im Internet verbreitet.

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