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Stadt Dransfeld beschafft für 28.000 Euro Spielgeräte

Spielplatz erhält Lok Stadt Dransfeld beschafft für 28.000 Euro Spielgeräte

Die Stimmung ist gelöst. Geschäftig blättern die Dransfelder Ratspolitiker in den Angeboten der Hersteller. Für den Kauf von Spielgeräten stehen ihnen 28 000 Euro aus dem Investitionshilfe-Förderprogramm des Landkreises zur Verfügung. Der städtische Ausschuss für Jugend, Soziales und Tourismus traf die Auswahl.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Dransfeld. Die Geräte sollen auf dem Spielplatz am Alten Bahnhof aufgestellt werden. „Dort sind zwei Standpfosten der Schaukel morsch, ergab die Jahresinspektion im Juni“, berichtete Stadtdirektor Marco Gerls. Auch die Brüstung des Rutschturms, der in den vergangenen Jahren schon mehrfach zu reparieren war, ist kaputt. Eine Sanierung rechnet sich nicht.

Der Ausschuss schlägt daher dem Stadtrat vor, einen Kletterturm aufzustellen. Das ausgewählte Gerät verfügt über einen Rundbogen zum Hangeln und eine Rutsche. Außerdem soll ein Spielgerät mit zwei Schaukeln sowie einem Schaukel-Vogelnest für Kleinkinder beschafft werden.

Fraktionsübergreifend einigten sich die Kommunalpolitiker darauf, in Erinnerung an die frühere Bahnlinie zwischen Göttingen und Hann. Münden eine Lok mit Anhänger zu kaufen. „Früher stand auf dem Spielplatz eine echte Lok, die aber bereits vor Jahren aus Sicherheitsgründen abgebaut werden musste“, sagte Gerls. Sie steht heute auf dem Gelände der Seniorenwohnanlage neben der Stadthalle. Die Kosten der Neuanschaffungen belaufen sich zusammen mit dem notwendigen Fallschutz auf 23 000 Euro.

Der Bolzplatz im Kestenmühlenweg soll einen 1,80 Meter hohen und zwölf Meter langen Ballfangzaun erhalten. Fehlpässe rollen bisher den Hang hinunter in den Bach. Die Bergung des Balls ist nicht ganz ungefährlich. Die Kosten für den Zaun muss die Verwaltung noch ermitteln. Wenn von den 28 000 Euro noch Geld übrig bleibt, soll der Spielplatz am Alten Bahnhof außerdem ein Reck bekommen.

„Die anderen Spielplätze der Stadt sind noch in gutem Zustand“, führte Gerls aus. In den kommenden Jahren muss das Spielgerät im Braunsgrund ersetzt werden.

Von Michael Caspar

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