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Stadt Göttingen könnte schon bald Flüchtlinge in Goslar unterbringen

Chancen stehen gut Stadt Göttingen könnte schon bald Flüchtlinge in Goslar unterbringen

Können schon bald die ersten Flüchtlinge aus Göttingen in Goslar untergebracht werden? Die Chancen dafür stünden gut, sagte Detlef Johannson, Sprecher der Göttinger Stadtverwaltung, auf Anfrage. Das hätten erste Gespräche zwischen Göttingens Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck und Goslars Oberbürgermeister (OB) Oliver Junk (CDU) ergeben.

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Quelle: Pförtner (Symbolfoto)

Göttingen. Demnach müsse eigentlich nur noch eine formelle Hürde überwunden werden, erklärte Johannson. Denn um Flüchtlinge in der Stadt Goslar unterbringen zu können, müsse die Stadt Göttingen eine Vereinbarung mit dem Landkreis Goslar treffen.

Junk gehe aber davon aus, dass das kein Problem sei. Der Goslarer OB wolle in den nächsten Tagen entsprechende Gespräche mit Verantwortlichen des Landkreises führen und sich dann wieder bei der Stadt Göttingen melden. „Er ist guter Dinge und freut sich auf neue Goslarer Bürger“, erklärte Johannson.

Wie viele Flüchtlinge aus Göttingen in Goslar untergebracht werden könnten, darüber habe man zwar noch nicht gesprochen. „Aber in Goslar sind Wohnungen in nicht unerheblicher Zahl frei“, sagte Johannson. Daher könne man auch dort das in Göttingen verfolgte Konzept einer dezentralen Unterbringung umsetzen. Die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen in Goslar müsste die Stadt Göttingen tragen. „Die Betreuung vor Ort will aber die Stadt Goslar organisieren“, sagte Johannson.

Junk hatte in der vergangenen Woche erklärt, es könnten viel mehr Flüchtlinge als bisher nach Goslar kommen, auch aus Göttingen. Daraufhin hatte sich Schlapeit-Beck mit ihm in Verbindung gesetzt. In Göttingen sind die Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge laut Verwaltung mittlerweile erschöpft.

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