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Stadt Göttingen sammelt auch Elektrogeräte

17 neue Wertstoff-Container Stadt Göttingen sammelt auch Elektrogeräte

Wenn Bügeleisen, Mixer, Rasierapparat und ähnliche elektrische Geräte defekt sind, landen sie oft im Müll. Seit Dienstag sammelt die Stadt Göttingen solche Elektrokleingeräte getrennt in speziellen Containern – ähnlich wie Papier, Glas und Altkleider.

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Bunt beklebt, kleine Öffnung: An 17 Plätzen gibt es Container für alte kleine Elektrogeräte.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Mit diesem Modellversuch bis Jahresende wollen die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) zunächst testen, ob das neue Sammelkonzept funktioniert und unterm Strich mehr wertvolle Stoffe recycelt werden können.

Für den Modellversuche haben die GEB vorerst 17 Container in der Stadt verteilt – alle neben vorhandenen Altglascontainern.

Trotz Sperrmüllsammlungen und einer Annahmestelle auf dem Recycling-Hof in Grone landeten noch immer zu viele Elektrokleingeräte im Restmüll, erklärt GEB-Sprecherin Maja Heindorf. Dabei gingen zum einen viele Wertstoffe verloren, die wiederverwertet werden könnten.

„Bürgernahe Erfassungssystem“

Zum anderen würden viele Bauteile auf Deponien der Umwelt schaden. Um das zu ändern, setzte der städtische Betrieb jetzt auf das neue „bürgernahe Erfassungssystem“. Mit dem Verkauf der gesammelten Altgeräte könnte die Stadt auch Geld verdienen – zu Gunste der Müllgebühren.  

Die Container sind so gestaltet, dass nur kleine Geräte eingeworfen werden können. Dazu gehören auch Wasserkocher, Radios, Handys oder PC-Tastaturen. Weitere Infos zum Stadt-Modell gibt es unter Telefon 05 51/4 00 54 00. Der Landkreis Göttingen fährt einen ähnlichen Modellversuch in Friedland.

Standorte der Container finden Sie unter stadtreinigung.goettingen.de

eb

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