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Ehrenamt für Naturschutz neu ausgeschrieben

Kritik an Vorgehen Ehrenamt für Naturschutz neu ausgeschrieben

Die Stadt Göttingen hat die Stelle einer ehrenamtlich tätigen Naturschutzbeauftragten neu ausgeschrieben. Die amtierende Beauftragte, Britta Walbrun, will ihre Arbeit nach eigenen Angaben „eigentlich gerne fortsetzen“.

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Britta Walbrun

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. „Wir wollten die Besetzung der Stelle in einen offenen Rahmen setzen und das Amt auch für andere Interessierte öffnen“, erklärte die Leiterin des städtischen Fachbereiches Stadtgrün und Umwelt, Gudrun Friedrich-Braun. Dass die derzeitige Naturschutzbeauftragte ihr Amt fortsetzen möchte, „wussten wir nicht“. Sie sei allerdings auch nicht gefragt worden, bestätigte Walbrun.

Die Stadt Göttingen bestellt jeweils für einen Zeitraum von fünf Jahren einen Naturschutzbeauftragten oder eine Naturschutzbeauftragte. Die Stelle wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeführt, die Stadt zahlt eine Aufwandsentschädigung. Die Naturschutzbeauftragten großer Kommunen in Niedersachsen sollen die Naturschutzbehörden und die Politik beraten und auf Missstände hinweisen. Sie sollen außerdem zwischen Politik und Verwaltung auf der einen und Bürgern und Umweltverbänden auf der anderen Seite vermitteln. Laut Ausschreibung sollen Bewerber unter anderem Kenntnisse des Naturschutzrechtes, ökologisches Fachwissen und Ortskenntnisse haben. Und sie sollen bereit sein, bei strittigen Themen vermittelnd aufzutreten.

Walbruns Amtszeit endet zum 1. Juni. Sie hat sich nach eigenen Angaben erneut beworben. Mitglieder des Rates wundern sich über die öffentliche Ausschreibung und mutmaßen, Walbrun sei der Stadtverwaltung zu unbequem und kritisch. Friedrich-Braun weist das zurück. Walbrun sei sehr engagiert, die Untere Naturschutzbehörde arbeite sehr gut mit ihr zusammen. Die Bewerbungsfrist sei abgelaufen. Eine Entscheidung treffe die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Politik. us

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