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Stadt Göttingen soll Tempo und Lärm messen

Hoffnung für Bewohner Stadt Göttingen soll Tempo und Lärm messen

Hoffnung für die Bewohner des lärmgeplagten Südrandes des Wohngebietes Holtenser Berg: In großer Einigkeit haben die Ratsfraktionen am Freitagabend einen Antrag der CDU in die weitere Beratung gegeben. Ziel ist es, sowohl Tempo- als auch Lärmmessungen auf der B 27 (ehemals Autobahn 388) vorzunehmen und Erkenntnissen Schutzmaßnahmen folgen zu lassen.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Vorerst aber, so begründete Hans Otto Arnold (CDU) den Vorstoß, gehe es darum, „unauffällig“ Geschwindigkeitskontrollen in beide Richtungen vorzunehmen, weil sich wohl alle einig seien, dass hier besonders Lastwagen (vorgeschrieben ist Tempo 60) viel zu schnell fahren.  Außerdem solle sowohl tagsüber als auch nachts der Verkehrslärm in Höhe Holtenser Berg und Neubaugebiet Am Stadtwege ermittelt werden.  Arnold unkte aber auch: „Spannend wird es: Wer soll den Lärmschutz zahlen?“

Andreas Klatt (SPD) begrüßte den Vorstoß. Man solle aber offen messen, um damit schon Lärm zu reduzieren und Tempoverstöße ahnden zu können. Auch Horst Roth von den Grünen ist für Messungen, allerdings sollten eher die Zuständigen, also das Landesamt für Straßenbau in Bad Gandersheim, dazu gedrängt werden. Denn ein Problem könne werden, wenn die Stadt unerlaubt messe, dass die Daten hinterher nicht verwertet werden können. Generell, so Roth, sei er aber „froh, dass die CDU am Thema bleibt“.

Auch von den Linken gab es Zustimmung: Man solle die Anwohner fragen, so Patrick Humke, wann es aus ihrem Gefühl am lautesten ist.

Oberbürgermeister Rolf Georg Köhler (SPD) empfahl, das Immissionsschutzverfahren zu den neuen Abfahrten Lutteranger einzubeziehen. Für dieses Verfahren waren die Schallemissionen auf Basis der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten einfach errechnet worden. Aber alle Ratsmitglieder sind sich einig: An die hält sich niemand.   

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