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Stadt Göttingen sperrt 18 Übungsräume in der Musa

Vorsorglich Stadt Göttingen sperrt 18 Übungsräume in der Musa

Die Stadt Göttingen hat in Absprache mit der musa-Geschäftsführung vorsorglich 18 Übungsräume im Kulturzentrum musa im Hagenweg gesperrt. Bei Bauarbeiten in einem der Kellerräume wurde Mineralwolle entdeckt, die nach einer Laboruntersuchung als potenziell krebserregend eingestuft wurde.

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Die Stadt Göttingen hat in Absprache mit der musa-Geschäftsführung vorsorglich 18 Übungsräume im Kulturzentrum musa im Hagenweg gesperrt.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Stadt Göttingen hat daraufhin unmittelbar  Raumluftmessungen in Auftrag gegeben, die am 17. und 18. Februar durchgeführt werden. Mit Ergebnissen ist vermutlich Anfang kommender Woche zu rechnen. Abschließend wird über das weitere Vorgehen entschieden.

Grundsätzlich gilt für Mineralfaserwolle, die vor Mitte der 90er Jahre eingebaut wurde: die von diesem Material freigesetzten Fasern erhöhen das Lungenkrebsrisiko bei Inhalation. Daher sind bei Demontage, Entsorgung etc. strenge Vorgaben zu beachten, die die betroffenen Personen schützen und Verunreinigungen im Raum vermeiden. Solange die Mineralfaserwolle nicht im direkten Kontakt mit der Innenluft steht, sich z.B. hinter einer dichten Verkleidung befindet, ist die Situation unbedenklich. Mineralfaserwolle, die später hergestellt und eingebaut wurde, ist nicht mehr „lungengängig“ und gilt daher als unbedenklich.

In der Musa ist diese Mineralwolle bei Herrichtung der Kellerräume vor über 20 Jahren für den Schallschutz in allen 18 Übungsräumen eingebaut worden. Sie befindet sich zwischen den Wänden und einer vorgemauerten Wand aus quer liegenden Hochlochziegeln, deren Löcher zum Raum hin zeigen.

eb

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