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Stadt Göttingen streckt 150.000 Euro für Kanalbau vor

Wohngebiet auch für Flüchtlinge Stadt Göttingen streckt 150.000 Euro für Kanalbau vor

Einstimmig und ohne weitere Diskussion haben die Finanzpolitiker des Göttinger Rates eine Sonderausgabe in Höhe von 150000 Euro für ein Neubaugebiet in der Jheringstraße zur Kenntnis genommen. Der Oberbürgermeister hatte die Ausgabe bereits per Eilentscheidung genehmigt.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Zwischen Jheringstraße und Stadtfriedhof werden zurzeit Straßen, Kanäle und weitere Versorgungsleitungen für ein Baugebiet vorbereitet. Dort sollen Wohnhäuser entstehen – auch für den sozialen Wohnungsbau und die Unterbringung von Flüchtlingen. Das Gebiet soll noch in diesem Jahr erschlossen werden, ist aber nicht im Wirtschaftsplan 2015 der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) vorgesehen – sie ist eigentlich dafür zuständig.

Damit es trotzdem vorangeht, hat die Stadt jetzt die Kosten für Kanalerschließung übernommen. Die Ausgabe sei zunächst durch Einsparungen in anderen Bereichen gedeckt, erklärte die Verwaltung am Dienstag im Finanzausschuss des Rates, werde später aber durch den Verkauf der Grundstücke refinanziert.

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