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Stadt Göttingen verhandelt mit Westgrund

Leerstand kritisiert Stadt Göttingen verhandelt mit Westgrund

Der Runde Tisch Grone hat erneut auf den Wohnungsleerstand in dem Stadtteil aufmerksam gemacht. Mit einem Transparent, auf dem "Hier könnten unsere neuen Nachbarn wohnen", haben Teilnehmer vor einer leeren Wohnung auf diesen Missstand hingewiesen.

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Protest in Grone

Quelle: r

Grone. Seit mehr als einem Jahr beklagt der Runde Tisch die Leerstände, vor allem in Grone Süd. Einer der größten Wohnungseigentümer ist die Westgrund Niedersachsen Süd GmbH, die nach eigenen Angaben mehr als 1100 Wohnungen in Grone besitzt. "Wenn in Göttingen bis zu 3000 Wohnungen fehlen",  warum stehen dann "im Bestand der Westgrund mindestens 80 Wohnungen seit langem leer" und werden nicht vermietet, fragt der Runde Tisch in einer Pressemitteilung.

Suche nach schneller Lösung

Bislang begründete die Westgrund den Leerstand mit anstehenden nötigen Sanierungen. Nach eigenen Angaben hat sie in den vergangenen Jahren rund 600 Wohnungen in ihrem Groner Bestand saniert. Wie viele Westgrund-Wohnungen derzeit leer stehen, lässt Sprecher Rolf-Dieter Grass offen. Er betont aber, dass zur Zeit 16 Wohnungen an Flüchtlinge vermietet sind, bei denen die Stadtverwaltung die Mietzahlungen abwickelt. "Was den verbleibenden Leerstand anbelangt, so sind wir darüber noch mit der Stadt im Gespräch und gehen davon aus, dass wir recht bald eine Lösung finden", sagte Grass. Verhandelt wird nach Auskunft von Grass "über bis zu 50 Wohnungen".

Flüchtlinge als Nachbarn

"Von Verhandlungen ist seit einem Jahr zu hören, den Menschen im Stadtteil geht es jedoch nicht um Verhandlungen sondern um Vermietungen, damit wir unsere neuen Nachbarn begrüßen können", heißt es in der Mitteilung des Runde Tisches. Der beklagt weiterhin den hohen Leerstand bei der Westgrund: "Gerade wenn wir sehen wie im benachbarten Industriegebiet geflüchtete Menschen in einer Halle im Notquartier untergebracht werden müssen."

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