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Stadt Göttingen will in Nordstadt weiter nachbessern

Tagesticket für Dauerparker Stadt Göttingen will in Nordstadt weiter nachbessern

Die Stadt Göttingen wird in der Nordstadt an ihren Parkautomaten erstmals Tagestickets für Dauerparker anbieten.

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Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Weende/Göttingen. Damit kommt sie vielen Autofahrern und Firmen noch einen Schritt weiter entgegen, die gegen Parkgebühren in den Straßenzügen zwischen Nikolausberger Weg und Weender Krankenhaus protestiert hatten.

Ein Tagesticket für den Waldweg lehnt die Verwaltung allerdings ab. Auch eine Halbierung der Parkgebühren für vorerst zwei Jahre im neuen Parkbereich will sie nicht mit tragen. Das hatte die CDU/FDP-Gruppe im Rat als Übergangslösung vorgeschlagen. Das Tagesticket-Angebot wird zunächst im Fachausschuss für allgemeine Angelegenheiten diskutiert, am nächsten Freitag soll es vom Rat abgesegnet werden.

Der Aufschrei war laut geworden, als Göttingen zum Jahresbeginn die Nordstadt zwischen den großen Universitätszentren in ihr Parkkonzept einbezog – und seitdem Gebühren kassiert. Beschäftigte der Uni, Kliniken und weiterer Betriebe klagten, dass sie die Gebühren von ihrem geringen Gehalt kaum noch bezahlen können. Die Gesundheitseinrichtungen berichteten von erbosten Patienten und Besuchern, für die die erlaubten Parkzeiten oft zu kurz seien. Und Anwohner im Ostviertel schimpfen, weil Dauerparker aus dem neuen Gebührenviertel jetzt in ihren Stadtteil drängen.

Tagesticket für vier Euro

In einer ersten Reaktion hat die Stadt bereits nachgebessert: Für die Zimmermannstraße, die Straße Am Papenberg und im Waldweg wurde eine bisherige Parkhöchstdauer wieder aufgehoben. Damit können Pendler für 7,70 Eure von 8 bis 19 Uhr durchgehend parken. Und in der Von-Siebold-Straße, Humboldtallee sowie in Teilabschnitten des Kreuzbergrings und des Nikolausberger Weges wurde die sonst übliche maximale Parkdauer von vier Stunden auf sechs verlängert.

Jetzt soll ein Tagesticket für vier Euro in den nördlichen Straßen die Autofahrer dort noch weiter entlasten. Dafür müssten sieben Automaten für etwa 4000 Euro umgerüstet werden. Genügend Parkflächen gebe es. Das sei im Waldweg allerdings anders, so die Verwaltung.

Hier würde ein Tagesticket für Dauerparker einen Parksuchverkehr auslösen, der nicht tragbar sei. Eine Halbierung der Parkgebühr im gesamten Nordbereich lehnt die Verwaltung ab. Zum einen würden dann die zwingenden Mehreinnahmen für das Entschuldungsprogramm der Stadt nicht erreicht. Zum anderen würden vielleicht auch andere Stadtteile eine niedrigere Parkgebühr einfordern.

Der Ausschuss für allgemeine Angelegenheiten tagt am Montag, 13. Oktober, ab 16.30 Uhr in Raum 118 im Neuen Rathaus.
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Ausgewählte Bereiche

Autofahrer können künftig vergünstigte Tagestickets ziehen, wenn sie  ihr Auto auf einer öffentlichen Parkfläche abstellen wollen. Vorerst allerdings nur in ausgewählten Bereichen in der Nordstadt: in der Straße Am Papenberg und in der Zimmermannstraße. Der Parkschein für den ganzen Tag wird dann vier Euro kosten. Ansonsten kostet eine Stunde in der Parkzone II 70 Cent.

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