Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Stadt Hardegsen und Kirchengemeinde St. Mauritius richten Möbel- und Spendenlager ein

Depot in früherer Baustoffhandlung Stadt Hardegsen und Kirchengemeinde St. Mauritius richten Möbel- und Spendenlager ein

In den Räumen der früheren Sollinger Baustoffhandlung auf dem Gelände des alten Zementwerks hat die Stadt Hardegsen ein Möbel- und Sachspendenlager eingerichtet. Ehrenamtliche und Flüchtlinge nehmen hier Spenden an.

Voriger Artikel
Raub verteidigt Michelin-Auszeichnung für Landhaus Biewald in Friedland
Nächster Artikel
Bundesweiter Tag des Rauchmelders: Frank Gloth von der Göttinger Berufsfeuerwehr im Interview

Eröffnung des Möbel- und Sachspendenlagers (von links): Willi Heckmann, Hakija Bakija, Ahemaji Rashiti, Admir Mali, Sandro Wolff, Kerstin Lüpkes von der Stadt Hardegsen, Pastor Bernd Ranke und Bürgermeister Michael Kaiser.

Quelle: Heller

Hardegsen. In den vergangenen Monaten haben viele Hardegser Bürger Sachspenden angeboten. Dank dieses „großen ehrenamtlichen Engagements“, so Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos), habe die Idee, ein Möbellager aufzubauen, umgesetzt werden können. Zu den Helfern, die das Möbellager regelmäßig betreuen, gehören auch in Hardegsen lebenden Flüchtlinge wie Admir Mali aus Albanien, Ahemaji Rashiti aus dem Kosovo und Hakija Rakija aus Montenegro.

Sie helfen beim Einräumen der Regale und packen beim Entladen von Möbeln mit an. Sie seien sehr engagiert, loben Sandro Wolff und Willi Heckmann vom Runden Tisch für Willkommenskultur und Flüchtlingsbetreuung in Hardegsen, die Ansprechpartner im Depot sind.

Hervorgegangen ist die Gruppe Ehrenamtlicher mit Unterstützung durch Vertreter der Stadt aus einem Kirchenasyl, das die Evangelische Kirchengemeinde St. Mauritius im vergangenen Jahr gewährt hatte, sagt Pastor Bernd Ranke. Hardegsen sei damit eine der ersten Kommunen gewesen, die die Zeichen der, so Wolff.

Die Aktivitäten im Möbel- und Sachspendenlager stelle einerseits für die Flüchtlinge Hilfeangebote dar, andererseits böten sie auch mögliche Tätigkeitsfelder, sich in der Kommune einzubringen und Aufgaben in einem Alltag des Wartens auf das Asylverfahren zu übernehmen.

In dem Spendenlager werden überzählige, gebrauchstaugliche und funktionstüchtige Möbelstücke und Gegenstände des täglichen Lebens angenommen und zwischengelagert.

In dem Depot auf dem Grundstück ehemalige Zementfabrik 4, werden Sachspenden jeden zweiten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr und am ersten Sonnabend im Monat von 10 bis 12 Uhr angenommen. Eine telefonische Info vorab wird erbeten unter 05505/1981.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016