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Stadt fördert Rock- und Popmusik

Zuschusserhöhung für das Rockbüro Stadt fördert Rock- und Popmusik

Mit mehr als 84 000 Euro städtischen Zuschüssen will die Stadt Göttingen in diesem und im nächsten Jahr die Arbeit des Rockbüros unterstützen. Drei Viertel des Geldes sollen in die Förderung von Livemusik gehen.

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Quelle: Niklas Richter

Göttingen. So fließen 2017 39400 Euro an das Rockbüro, von denen 29550 Euro für Livemusikförderung verwendet werden sollen. Im kommenden Jahr sind es 45000 Euro, wovon 33750 Euro auf Livemusik entfallen sollen. Ein Viertel der Fördersumme steht für die Vereinsarbeit und eigene Veranstaltungen des Rockbüros zur Verfügung, (2017: 9850 Euro. 2018: 11250 Euro). 2016 lag der Zuschuss der Stadt an das Rockbüro noch bei 29400 Euro

Föderung für sieben Veranstaltungsorte

Mit Exil, Kreuzberg on Kultour, Nörgelbuff, Dots, Vinyl Reservat und Stadion fördert das Rockbüro Konzerte in sieben Veranstaltungsorten. Sowohl 2017 als 2018 sollen 145 Veranstaltungen bezuschusst werden. Mehr als die Hälfte, 75, davon sind im Nörgelbuff, der noch als gemeinnützig arbeitender Kulturkeller vom Rockbüro betrieben wird. Rund 4800 Euro für 2017 beziehungsweise rund 9000 Euro für 2018 sind aus dem Förderbudget noch nicht verplant. Nach neuen Förderrichtlinien, die Rockbüro-Vorstand Michael Schluff im Kulturausschuss erläuterte, sind Förderungen zwischen 80 und 300 Euro pro Veranstaltung möglich - abhängig von der Zuschauerkapazität des Veranstaltungsortes.

Schluff sieht in der Zahlung von Zuschüssen für Rock- und Pop-Konzerte auch eine Absicherung der hiesigen Musikszene und ein Instrument, Nachwuchsmusiker zu fördern. Hilmar Beck, Leiter des Fachbereiches Kultur, räumte zwar ein, dass die Zuschüsse die Kosten der Veranstalter "nie und nimmer" deckten. Sie seien aber besser als gar keine städtische Unterstützung. Und Kulturdezernentin Petra Broistedt verwies darauf, dass Kulturförderung zu den so genannten freiwilligen Leistungen zähle. "Einen Anspruch auf Förderung gibt es daher nicht."

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