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Stadt lässt alte Bauschuttdeponie überprüfen

Göttinger Entsorgungsbetriebe Stadt lässt alte Bauschuttdeponie überprüfen

Fachleute haben in den zurückliegenden Tagen den Untergrund der alten Mülldeponie bei Geismar untersucht. Sie sollen nach Angaben der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) mögliche Veränderungen aufspüren und Entwässerungsströme kontrollieren.

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Blick von der ehemaligen Deponie auf Göttingen.

Quelle: Christina Hinzmann

Geismar. „Ein Routineeinsatz“, versicherte der kaufmännische Geschäftsführer der GEB, Dirk Brandenburg, gegenüber dem Tageblatt. Im Rahmen einer Nachsorge sei der städtische Betrieb verpflichtet, die stillgelegte Deponie regelmäßig zu beobachten.

Auswertung steht noch an

Im Abstand von mehreren Jahren werde geprüft, ob sich Schichten unterhalb der Erdoberfläche verschieben. Die Messergebnisse seien noch nicht ausgewertet. Erst dann werde sich zeigen, ob es Probleme gibt, auf die die GEB reagieren müsse. Das sei allerdings unwahrscheinlich.

Zugleich nehme das Umweltamt regelmäßig Grundwasser- und Bodenproben und untersuche sie auf mögliche Schadstoffe durch die Deponie-Inhalte. Er gehe davon aus, dass die Stadt die alte Deponie in naher Zukunft aus der Nachsorge entlassen könne, sagte Brandenburg.

Mögliche Umleitung in Planung

Für die Messungen habe es allerdings noch einen zweiten Grund gegeben: Es gebe Überlegungen, den Bruchweggraben umzuleiten. Er führe zurzeit Wasser aus dem oberen bebauten Gebiet Geismars in den alten Müllberg. „Wir prüfen, ob wir ihn um den Deponiekörper herum legen“, so der GEB-Chef.

Am Ortsausgang von Geismar Richtung Duderstadt befand sich die frühere Deponie der Stadt für Boden und Bauschutt, in der laut Brandenburg aber auch manch anderer Müll landete. Sie wurde 1988 stillgelegt, mit Erde zugedeckt und bepflanzt worden. Die neue Deponie befindet sich am Königsbühl im Norden der Stadt.

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