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Eine halbe Million Euro für Spielplätze

Stadt saniert Spielflächen für 135000 Euro Eine halbe Million Euro für Spielplätze

Die Stadt Göttingen gibt in diesem Jahr rund 535 000 Euro für ihre Spielplätze aus. 118 Spiel- und Bolzplätze verwaltet die Stadt - für zwölf von ihnen wurden allein 135 000 Euro für Sanierungsarbeiten bereitgestellt. Ein Großteil fließt in den neuen „Pfalz-Grona-Park“ auf dem Hagenberg.

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Eltern, Kinder und andere Hagenberger diskutieren mit der Verwaltung über die Spielplatzideen.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. Göttingen. Die Stadt Göttingen gibt in diesem Jahr rund 535 000 Euro für ihre Spielplätze aus. 118 Spiel- und Bolzplätze verwaltet die Stadt - für zwölf von ihnen wurden allein 135 000 Euro für Sanierungsarbeiten bereitgestellt. Ein Großteil fließt in den neuen „Pfalz-Grona-Park“ auf dem Hagenberg.

Die Generalinstandsetzung des Spielplatzes Hagenberg Westpark („Pfalz-Grona-Park“) ist mit Kosten von mehr als 50 000 Euro das größte Spielplatz-Projekt Göttingens in diesem Jahr. Ulrike Voges vom Fachdienst Grünflächen stellte das Vorhaben im Jugendhilfe-Ausschuss des Rates der Stadt vor: Nach zwei Bürgerbeteiligungsverfahren einigten sich die Mitglieder auf einen Entwurf. Der Bauauftrag soll im November vergeben werden. Baubeginn ist im April, Fertigstellung im Mai oder Juni - wenn alles glatt geht. „Wir liegen knapp über den kalkulierten Kosten“, sagte Voges. Diese beinhalten die Umsetzung der Tischtennisplatte, zwei Tischbank-Kombinationen, eine 30 Meter lange Seilbahn, ein Spielhaus mit Vogelnest für jüngere und eine Spielanlage für ältere Kinder. In Zusammenarbeit mit dem Stammtisch Hagenberg soll zusätzlich ein Baumhaus entstehen. „Das kriegen wir Alten noch hin“, sagte Peter Oertel, der sich mit dem Stammtisch seit mehr als 20 Jahren um den Waldspielplatz kümmert. Mit den Planungen „kann man zufrieden sein“, resümierte die Ausschussvorsitzende Helmi Behbehani (SPD).

Mit 20 000 Euro belegt eine neue Kletter-Rutsch-Kombination auf dem Spielplatz am Fröbelweg in Grone den zweiten Platz auf der Kostenliste, gefolgt von kleineren Sanierungsmaßnahmen an der Hermann-Rein-Straße in Weende und auf dem Spielplatz „Zum Gallbühl“ in Elliehausen. Auf diesen wie auf weiteren Spielplätzen in Göttingen werden einzelne Spielgeräte, unter anderem Rutschen, Schaukelanlagen und Tischtennisplatten, ersetzt. „Es sollte darüber nachgedacht werden, ob an dieser Stelle noch mehr Geld eingesetzt wird“, meinte Ulrike Voges.

„Der Etat ist so ausgestattet, dass wir uns nicht trauen, zu weit in die Zukunft zu schauen“, erklärte Jugenddezernent Siegfried Lieske (Bündnis 90 / Die Grünen), denn: „Die Überraschungen lauern meist unter der Erde.“ 400 000 Euro sind zusätzlich zu den Sanierungsmitteln für die Instandhaltung der 118 Spielplätze vorgesehen - einschließlich Ingenieurs- und Bauhofleistungen. yah

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