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Stadt saniert Spielplätze für 135000 Euro

Neue Normen, neue Rutschen Stadt saniert Spielplätze für 135000 Euro

135 000 Euro investiert die Stadtverwaltung in diesem Jahr in die Sanierung der Göttinger Spielplätze. Einstimmig sind die Politiker im Jugendhilfeausschuss des Rates dem Verwaltungsvorschlag gefolgt.

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135 000 Euro investiert die Stadtverwaltung in diesem Jahr in die Sanierung der Göttinger Spielplätze.

Quelle: dpa

Göttingen. Im Mittelpunkt der Sanierungen steht der Spielplatz Westpark auf dem Hagenberg. 50 000 Euro hat die Verwaltung für eine Generalinstandsetzung eingeplant. Der 2000 Quadratmeter große Platz befinde sich einem „schlechten Zustand“ und bietet nur wenige Anreize zum Spielen und für den Aufenthalt, heißt es in der Begründung der Verwaltung. Der Westpark habe wegen seiner Größe und Lage im Grüngürtel der Weststadt zudem eine große Bedeutung. Auch könne er „zur Entschärfung von sozialen Konflikten in der Weststadt“ beitragen. Anwohnerinteressen zur Gestaltung sollen einbezogen werden. Ein entsprechendes Verfahren ist vorgesehen.

Eine Pyramide für 420 Kinder

Der zweitgrößte Posten der Sanierungen entfällt auf den Spielplatz Fröbelweg in Grone. Im vergangenen Sommer 2015 musste die Kletter-Spiel-Konstruktion wegen Unfallgefahr abgebaut werden. Sie soll nun eine 20 000 Euro teure Kletter-Rutsch-Pyramide ersetzt werden. Nach Angaben der Verwaltung lebten im nahen Umfeld des Platzes mit einem Radius von 400 Metern im Vergleich zum übrigen Stadtgebiet sehr viele Kinder (420) unter zwölf Jahren.

12 000 beziehungsweise 6000 Euro kostet der Ersatz für nicht mehr sichere Schaukeln auf den Spielplätzen in der Weender Hermann-Rein-Straße und in der Straße Zum Gallbühl in Elliehausen. Mit 6000 Euro ist der Ersatz für einen Zugwaggon im Beuthener Weg veranschlagt, 3500 für eine Tischtennisplatte auf dem Platz In der Straut in Hetjershausen.

"Unvorhergesehene Maßnahmen"

Weil seit 2015 neue Normen für Sprossenabstände bei Rutschen gelten, müssen auf sieben Spielplätzen in Nikolausberg, Geismar, Herberhausen und in der Weststadt in diesem Jahr sieben Geräte ersetzt werden, die diese Vorgaben nicht erfüllen. Gesamtkosten: 35 000 Euro. 8500 Euro hält die Verwaltung für „unvorhergesehene Maßnahmen“ bereit.

Bei den aufgeführten Plätzen liege dringender Handlungsbedarf vor, da diese stark besucht würden, und es viele Beschwerden gegeben habe, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Wegen fehlender Mittel könnten aber nicht alle defekten Spielgeräte ersetzt werden.

Göttingens Spielplätze
Nach den aktuellsten Zahlen des Referates Statistik und Wahlen unterhält die Stadt Göttingen mehr als 120 Spielplätze im gesamten Stadtgebiet (Stand: 2014). Die meisten, nämlich 24, befinden sich in Geismar, gefolgt von Grone und der Weststadt mit 13 beziehungsweise 12 Plätzen. Einzig der Stadtteil Deppoldshausen verfügt über gar keinen Spielplatz. Alle Plätze werden von der Verwaltung regelmäßig überprüft. mib
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