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Stadt stockt Finanzpolster für Flüchtlingsheim auf

GWG will Stammkapital erhöhen Stadt stockt Finanzpolster für Flüchtlingsheim auf

Die Stadt überträgt ihrer Wirtschaftsförderungsgesellschaft weitere 1,46 Millionen Euro, damit sie geplante Projekte umsetzen kann. Dazu gehört auch ein Wohnheim für etwa 200 Flüchtlinge in einem ehemaligen Telekom-Gebäude. Das Stammkapital der GmbH erhöht sich damit auf gut 12,2 Millionen Euro.

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Gesellschaft für Wirtschaftsförderung will Stammkapital erhöhen. Mit dem zusätzlichen Geld auf dem eigenen Konto will die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) vor allem ihre Kreditwürdigkeit verbessern. Sie will zinsgünstig Geld aufnehmen, um einen Altkredit für die Neuausrichtung der Lokhalle abzulösen und um ein ehemaliges Telekom-Gebäude an der Philipp-Reis-Straße zu kaufen. Dort sie soll im Auftrag der Stadt kurzfristig Räume für Flüchtlinge herrichten.

Durch einen geringen Umbau könnten in einem ehemaligen Büro-Riegel etwa 600 Quadratmetern als Wohnungen für 200 Flüchtlinge hergerichtet werden. Später könnten diese Räume als Ausweichbüros für Verwaltungseinheiten im Neuen Rathaus genutzt werden. Die Restfläche sei an Drittnutzer vermietet. Langfristig sei geplant, Teile des Objektes für ein neues Technologiezentrum zu nutzen. Für den Gebäude des Telekom-Gebäudes erhöht die Stadt das Stammkapital der GWG um eine Million Euro, für die Lokhallen-Ausrichtung um knapp 1,5 Millionen Euro. Der Finanzausschuss hat beiden Beschlüssen zugestimmt, abschließend entscheidet der Verwaltungsausschuss des Rates. Auch der Aufsichtsrat der GWG muss noch sein O.K. Geben.

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