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Der kurze Weg zur Leineaue

Verbindung von Lokhalle zum Schützenplatz Der kurze Weg zur Leineaue

Er ist nur wenige Meter lang, aber Politik und Verwaltung versprechen sich viel von dem Weg zwischen Leine und Lokhalle, der am Freitag feierlich für den Publikumsverkehr freigegeben wurde. 250 000 Euro wurden investiert, um das Areal langfristig aufzuwerten. Etwa die Hälfte entfällt auf die Gestaltung und den Ausbau des Weges.

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Der neue Weg verbindet den Schützenplatz mit der Lokhalle geschaffen, verknüpft dadurch aber auch die S-Arena mit Bahnhof und Innenstadt.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Verschiedene Einzelmaßnahmen sind seit Juni umgesetzt worden. Parallel zur Pflasterung und Beleuchtung des Verbindungsweges, der den provisorischen Trampelpfad ersetzt, ist eine Zufahrt von der Kasseler Landstraße zum Lokhallengelände gebaut worden. Zudem wurden die Parkplätze der Volkshochschule hinter das Gebäude verlegt und das gesamte Areal von Bewuchs entfernt. „Für die Lokhalle ist die Rückseite nicht mehr nur die Rückseite“, betonte Ursula Haufe, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG).

Faktisch habe man eine Verbindung vom Schützenplatz mit seinen Parkflächen zur Lokhalle geschaffen, dadurch aber auch die S-Arena mit Bahnhof und Innenstadt verbunden. Die Beleuchtung der gesamten Strecke soll hier ein neues Sicherheitsgefühl vermitteln. Die Sperrung für den Durchgangsverkehrs auf der Carl-Zeiss-Straße gehört ebenso zum Konzept.

„Hier wurde mit kleinem Geld viel erreicht“, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) während der Eröffnungsfeier. Und das sei erst der Anfang. Im Frühjahr sei der Probebetrieb eines Biergartens auf der angrenzenden Rasenfläche im Leinepark geplant. „Wir könnten jetzt erst einmal Gutachten einholen, wir können es aber auch einfach mal ausprobieren“, so Köhler. Er sei überzeugt, dass das vom Göttinger Publikum angenommen werde.

Anstelle eines festen Gebäudes brachte Köhler eine Containerlösung ins Spiel. Das reduziere das unternehmerische Risiko. In Holzminden habe er eine ähnliche Lösung in den vergangenen Tagen gesehen. „Das sollte bei uns auch gehen.“ Laut Haufe sei man bereits mit möglichen Betreibern im Gespräch. Im April solle die Saison beginnen. Vergleichbar mit Außengastronomie, wie man sie aus Süddeutschland kennt.

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