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Stadt will Kieselrotbelag auf Deponie entsorgen

Dioxin Stadt will Kieselrotbelag auf Deponie entsorgen

Die Stadt Göttingen will im nächsten Jahr den an drei Standorten im Stadtgebiet gelagerten Kieselrotbelag auf eine Deponie bringen lassen. Zunächst soll es aber eine Informationsveranstaltung für alle beteiligten Einrichtungen geben. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

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Die Stadt Göttingen will im nächsten Jahr den an drei Standorten im Stadtgebiet gelagerten Kieselrotbelag auf eine Deponie bringen lassen.

Göttingen. Zum Hintergrund: Nachdem Anfang der 90er-Jahre bekannt geworden war, dass der auf drei Spiel- und Sportplätzen im Stadtgebiet genutzte Kieselrotbelag Dioxinverunreinigungen enthält, wurden diese Böden im Göttinger Stadtgebiet gesichert. Es handelt sich dabei um Flächen im Bereich der Astrid-Lindgren-Schule (Backhausstraße), der Voigt-Realschule (Theodor-Heuss-Straße) und am Maschpark (Maschmühlenweg).

„Die Sicherung erfolgte nach umweltrechtlichen und technischen Vorgaben, die bis heute Gültigkeit haben“, betont die Verwaltung.

Angestoßen durch eine Anfrage des Schulelternrates und des Fördervereins der Astrid-Lindgren-Schule in Grone habe die Stadt die Bodenbeschaffenheit der drei sanierten Flächen jetzt von einem „anerkannten Sachverständigen analysieren lassen“. Nach dessen Gutachten bestehe durch die Kieselrotbestände auch weiterhin keinerlei Gefährdung, so die Verwaltung. Um den Kieselrotboden jedoch endgültig zu entfernen, plant die Stadt, das Material auf den drei Flächen im kommenden Jahr auf einer zertifizierten Deponie entsorgen zu lassen.

Die Informationsveranstaltung zu dem Thema ist am Freitag, 2. Dezember, um 16 Uhr in der Mehrzweckhalle Grone, Backhausstraße 14, angesetzt. Dort soll es um eine „umfassende Information über die Thematik und die Beantwortung aller Fragen“ gehen. Dazu hat Stadtbaurat und Umweltdezernent Thomas Dienberg die betroffenen Schulen, ihre Elternvertretungen, Ortsräte und die Göttinger Sport und Freizeit GmbH eingeladen.

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