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Stadt will Schüler für Integrationsarbeit auszeichnen

Preise für beste Ideen Stadt will Schüler für Integrationsarbeit auszeichnen

Rat und Stadt Göttingen wollen künftig Schüler auszeichnen, die sich besonders bei der Integration von Flüchtlingen sowie Kindern und Jugendlichen mit Handicap engagieren. Ausgewählte Projekte sollen besonders gewürdigt werden. Dieser Idee haben alle Mitglieder des Schulausschusses am Donnerstag zugestimmt.

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Göttingen. Eigentlich wollten die Rats-Grünen mit ihrem vorangegangenen Antrag zunächst nur „vorbildliches Engagement von Schülern für Flüchtlinge“ würdigen: Zum einen sollten die Schulen offiziell von der Stadt gebeten werden, den besonderen Einsatz der Schüler im Zeugnis zu vermerken. Zum anderen sollten besonders engagierte Schüler jährlich während einer Feierstunde durch den Oberbürgermeister geehrt werden.

Die Verwaltung hat diese Ideen inzwischen konkretisiert. Unter anderem hat sie die mögliche Zusammensetzung einer Jury vorgeschlagen, um preiswürdige Projekte auszusuchen. Dabei sollen auch Lehrer und Ehrenamtliche einbezogen werden. Und sie schlägt vor, drei bis fünf Schüler oder Gruppen auszuwählen, die dann auch einen Geldpreis bekommen sollen. Alle anderen sollen eine Urkunde von der Stadt bekommen.

Jetzt sollen auf Vorschlag der CDU auch Schüler ausgezeichnet werden, die sich besonders für die Integration behinderter Kinder einsetzen. Beides stehe unter dem Begriff „Inklusion“ bestätigten auch die anderen Parteien und beratenden Mitglieder des Ausschusses. Darüber hinaus gehende Vorschläge, auch Schüler zu würdigen, die sich zum Beispiel politisch in der Schule einbringen, fanden keine Mehrheit. Vom Vorschlag, mehr als fünf Schüler oder Gruppen feierlich ehren, riet die Verwaltung ab. Mit Begrüßung, Rahmenprogramm und Vorstellung der preisgekrönten Projekte werde der Rahmen einer tragbaren Veranstaltung gesprengt.

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