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Stadthalle Göttingen: Grüne wollen Bedarfserhebung

Kritik an SPD Stadthalle Göttingen: Grüne wollen Bedarfserhebung

In der Standortfrage für die Göttinger Stadthalle liegen dem Stadtverband der Grünen „bei weitem noch nicht alle nötigen Fakten zur Beurteilung des Sachverhaltes“ vor. Daher habe er „das unumstößliche Bekenntnis des SPD-Stadtverbandes zur alten Stadthalle“ am Albaniplatz mit Verwunderung zur Kenntnis genommen, heißt es in einer Mitteilung.

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Quelle: Archiv/Hinzmann

Göttingen. „Weder bezüglich der Kosten noch der Veranstaltungsmöglichkeiten liegen derzeit ausreichend Informationen vor, um so eine Entscheidung zu treffen“,  erklärt Yonas Schiferau, Mitglied des Stadtvorstandes. Ähnlich wie bei vorherigen Entscheidungen deute sich hier ein „Schnellschuss“ ohne Einbettung in einen kulturpolitischen Entwicklungsprozess an. Folgen an anderer Stelle würden so ausgeblendet.

Stattdessen spricht sich der Stadtvorstand der Grünen dafür aus, zuerst eine Bedarfserhebung anhand der gewünschten zukünftigen Veranstaltungen – etwa auch Musicals – durchzuführen. Erst dann könnte mit „belastbaren Finanzierungsvorschlägen“ eine Standortentscheidung getroffen werden.

Einstimmig hatte sich der SPD-Stadtverband am Montag für die Göttinger Stadthalle am Standort Albaniplatz ausgesprochen. In einem entsprechenden Antrag fordert der Stadtverband die Ratsfraktion auf, einen Antrag im Rat der Stadt zu stellen. Ziel: Für das Gebiet der östlichen Innenstadt rund um die Stadthalle einen städtebaulichen Rahmenplan auszustellen. In dem Konzept sollen auch der Cheltenham Park, die Ethnologie, das Deutsche Theater und Gebäude am Wilhelmsplatz integriert werden. Für die SPD ist das Areal der Lokhalle jenseits des Bahndamms, das als Standort für eine neue Stadthalle im Gespräch ist, städtebaulich und kulturell keine Alternative.

Erst im Dezember hatte die SPD-Ratsfraktion die Vergabe eines Untersuchungsauftragesdurch das Institut für Messe-, Kongress- und Eventmanagement mit den anderen Fraktionen im Kulturausschuss zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Untersuchung soll eine „Marktanalyse 2020“ für Göttingen und die Region, die Analyse der Hallenkonzepte vergleichbarer Städte, den Abgleich mit dem Ist-Bestand in Göttingen und eine Vergleichsuntersuchung der Standorte Stadthalle und Lokhalle umfassen. mib

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