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Stadthalle Göttingen: Rahmenplan oder erst konkreter Umbau?

SPD-Vorschlag Stadthalle Göttingen: Rahmenplan oder erst konkreter Umbau?

Soll die Stadthalle und ihr Umfeld inklusive Albaniplatz isoliert betrachtet werden, wenn sie in den nächsten Jahren saniert, erweitert und aufgepeppt wird?  Oder muss der Blick dabei auch auf die angrenzenden öffentlichen Bereiche wie Wilhelmsplatz, Cheltenham-Park und Theaterplatz gehen? Im Rat der Stadt Göttingen ist das umstritten.

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Göttinger Stadthalle.

Quelle: Vetter

Göttingen. Der Vorschlag der SPD-Fraktion, parallel zu einem bereits laufenden Sanierungskonzept für die Stadthalle einen städtebaulichen Rahmenplan für die gesamte östliche Innenstadt zu erarbeiten, stieß bei den anderen Fraktionen auf wenig Gegenliebe. Besonders störten sie sich an der Idee, den Albaniplatz zu bebauen.

 
In einem Punkt sind sich die Ratsparteien weitgehend einig: Die 50 Jahre alte Stadthalle ist sanierungsbedürftig, mit ihrer Größe nicht mehr zeitgemäß und das Gelände davor zudem unattraktiv. Vor diesem Hintergrund hat der Rat im vergangenen Jahr eine Untersuchung in Auftrag gegeben, wie das geändert werden kann. Einzige Bedingung: Die Stadthalle muss erhalten bleiben. Stadthalle und Albaniplatz sollten in diesem Prozess aber nicht isoliert betrachtet werden, erklärte Sylvia Binkenstein während der jüngsten Ratssitzung zum jetzigen Antrag der SPD. In ihrem Umfeld gebe es wunderbare Plätze und Bereiche wie den Wilhelmsplatz, Theaterplatz und Chaltenham-Park. Wenn die Stadthalle und ihr Umfeld umgebaut werden, müsse dies auch mit Rücksicht auf diese Nachbarbereiche geschehen. „Es geht darum, Beziehungen zu schaffen“, so Binkenstein. Dazu gehöre auch der Albani-Parkplatz als potenzielle Fläche für Wohnen und Gewerbe.

 
„Dann aber in der richtigen Reihenfolge“, konterte für die Grünen Horst Roth. Es sei sinnvoller, erst das laufende Gutachten und die daran anschließende Umgestaltung der Stadthalle abzuwarten, bevor großräumig geplant werde. Und „auf keinen Fall darf es hier Wohnbebauung geben“. Ähnlich argumentierte Felicitas Oldenburg (FDP) für die CDU/FDP-Gruppe.  Sie verstehe auch nicht, warum so großflächig geplant werden solle, „wenn es doch eigentlich um die Stadthalle geht“. Abschließend einigten sich die Fraktionen darauf, im Bauausschuss des Rates weiter über den SPD-Antrag zu diskutieren.

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