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Stadtumbau in Bovenden geht weiter

Arbeiten November abgeschlossen Stadtumbau in Bovenden geht weiter

Im Bereich Untere Straße, An der Unteren Mühle und Kirchgasse wird 2015 der Stadtumbau West im Bovender Altdorf fortgeführt. Die Arbeiten sollen im Mai beginnen und voraussichtlich im November abgeschlossen sein, sagt Klaus Melnikow, Leiter des Bovender Amtes für Bauen und Verkehr.

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Altdorfsanierung: In diesem Jahr sind Untere Straße, An der Unteren Mühle und Kirchgasse in Bovenden an der Reihe.

Quelle: Vetter

Bovenden. Seit 2010 erhält der Flecken für die Umgestaltung des Bovender Altdorfes Zuschüsse aus dem Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“.

Laut Planung gibt es einen Sanierungsbedarf in Höhe von 8,4 Millionen Euro, finanziert zu je einem Drittel von Bund, Land und Kommune. Auch Privatleute können eine 30-prozentige Förderung eigener Maßnahmen beantragen, „wenn sie für den Denkmalschutz oder das Ortsbild bedeutsam sind“, betont Melnikow. Öffentliche Bereiche hätten jedoch Priorität.

Jährlich beantrage die Gemeinde jeweils im Vorjahr die Mittel für die einzelnen Bereiche. Im Mittelpunkt stehe jeweils der Ausbau von Straßen, Wegen und Plätzen sowie die Sanierung öffentlicher Gebäude falls erforderlich. Als Beispiel nennt der Bauamtsleiter das Haus am Thie, ehemals Polizeistation und Jugendraum.

Baustellenbesprechungen für Anwohner

„Wenn wir dafür eine neue Nutzung gefunden haben, fassen wir auch das Gebäude an.“ Parallel zum Straßenbau, für den in diesem Jahr 475 000 Euro aus der Gemeindekasse bereitgehalten werden, laufen Kanalbauarbeiten der Gemeindewerke. Dafür ist eine Investition von 530 000 Euro vorgesehen.

Start des Stadtumbaus war 2011 in den Straßen Auf dem Thie und Feldtorweg. 2012 bis 2014 folgten die Bereiche vor dem alten Rathaus, die Straßen Auf dem Plan, Burgstaße und Untere Straße. Sanierungsträger ist jeweils die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft. Die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) betreut die Baumaßnahmen, unterstützt durch ein vom Flecken beauftragtes Planungsbüro.

Auch im Zuge der im Frühjahr beginnenden Arbeiten sollen Straßenräume erweitert, möglichst durchgängige Gehwege und weitere Parkplätze geschaffen werden. Die Bepflanzung von Grünflächen ist laut Planung ebenfalls vorgesehen. Vom Stadtumbau, betont Melnikow, profitierten die Bürger, „die meisten sind von den Veränderungen auch sehr angetan. Natürlich gibt es immer mal kleinere Beschwerden, vor allem aus der Landwirtschaft. Aber das wird mit der Baufirma geregelt.“

Außerdem habe jeder Anwohner die Möglichkeit, sein Anliegen auf einer der wöchentlichen Baustellenbesprechungen vorzutragen.

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