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Nahwärmenetz statt Erdgasanschlüsse

Hetjershausen Nahwärmenetz statt Erdgasanschlüsse

Statt Erdgasanschlüssen soll das in Hetjershausen geplante Baugebiet Südlicher Deneweg ein Nahwärmenetz erhalten. Der Vorstoß der Stadtwerke Göttingen, die 35 Bauplätze über ein gemeinsames Heizzentrum mit Wärme zu versorgen, hat im Ortsrat für Erstaunen gesorgt.

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Quelle: dpa

Hetjershausen. Gasanschlüsse seien in einem Neubaugebiet mit Einfamilienhäusern für Netzbetreiber unwirtschaftlich, führte der technische Vorstand, Gerd Rappenecker, aus. Nur ein Drittel der Bauherren machten nämlich in der Regel mit. Die Stadtwerke wollen daher eine zentrale Heizung mit 150 Kilowatt Leistung bauen. Betrieben würde sie, so der Vorstand, mit Pellets. Das Holz würden die Stadtwerke aus der Region beziehen. Der Anschluss wäre für Bauherren verpflichtend.

Verkaufskriterien

Der Ortsrat sah sich nicht in der Lage, sofort zuzustimmen. „Wir werden das während unserer Sitzung im November entscheiden“, kündigte Ortsbürgermeisterin Heidrun von der Heide (SPD) an. Gleichzeitig erinnerte der Ortsrat die Verwaltung daran, endlich den Kriterienkatalog im Internet zu veröffentlichen, nach dem die Stadt die Bauplätze verkaufen will. „Das sollte eigentlich bereits im Sommer passieren“, sagte von der Heide.

Staus an Ampel

Eine bessere Schaltung der Ampel westlich der Autobahnauffahrt Göttingen mahnte der Ortsrat auf Antrag der CDU bei der Stadt an. Während der Stoßzeiten komme es zu langen Staus des stadtauswärts fahrenden Verkehrs, erklärte CDU-Fraktionschef Holger Bock. Bei einer Erschließung des benachbarten Gewerbegebiets werde sich dieses Problem noch verstärken.

Erfreut zeigte sich der Ortsrat, dass die Linie 120 des Regionalbusses Braunschweig (RBB) morgens und mittags – nach langer Zeit wieder – in Kutbühren hält. Die Politiker bedauerten aber, dass manchmal aufgrund vieler Schüler normale Fahrgäste nicht mitfahren dürften. Sie regten an, dass die Busse künftig auch an der alten Haltestelle am Hetjershäuser Boltzplatz wieder in Betrieb genommen wird.

Von Michael Casper

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