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Städtisches Museum Göttingen

Moritz Heyne Städtisches Museum Göttingen

Nachfahren von Prof. Moritz Heyne (1837 – 1906), der als Gründer des Städtischen Museums Göttingen gilt, werden am Sonntag, 3. April, das Haus am Ritterplan besuchen. Das teilt die Göttinger Stadtverwaltung mit.

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Das städtische Museum in Göttingen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Museumsleiter Ernst Böhme erwartet demnach den Besuch einer Urenkelin Heynes, ihres Bruders und deren Kusine, die den Namen Heyne trägt. Am  ehemaligen Wirkungsort ihres Vorfahren  werden die Gäste aus der Schweiz, die sich zu einem privaten Besuch in Göttingen aufhalten, unter anderem die Porträtbüste bewundern, die der städtische Magistrat 1903 zu Ehren von Heyne gestiftet hat und die seitdem im Foyer des Museums steht. Schöpfer der Büste war der Bildhauer Paul Nisse, der 1901 auch das Gänseliesel geschaffen hatte.

Moritz Heyne studierte Germanistik, Geschichte und Klassische Philologie. Seit 1870 lehrte er als Professor für Germanistik an der Universität Basel und betreute dort die „Mittelalterliche Sammlung“. Als er 1883 als Professor für Germanistik an die Universität Göttingen berufen wurde, regte er aufgrund seiner Baseler Erfahrungen an, auch in Göttingen eine „Städtisches Altertumssammlung“ zu gründen. Mit Unterstützung von Oberbürgermeister Georg Merkel wurde das Museum 1889 eröffnet.

Das Museum ist damit eines der ältesten stadtgeschichtlichen Museen in Niedersachsen, so die Stadtverwaltung. Moriz Heyne legte den Grundstein für den Aufbau der überregional bedeutsamen stadt- und kulturgeschichtlichen Sammlung, "durch die das Museum zum Gedächtnis der Stadt wurde, das sich unter seiner Leitung zum sicheren Hort für hochwertige Kulturgüter wie der wertvollen Sammlung mittelalterlicher und neuzeitlicher Kirchenkunst entwickelte". Diese Aufgabe nehme das Museum bis heute wahr. afu/eb

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