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Städtisches Museum Göttingen präsentiert Sammlung von Lesebüchern

Aus den Jahren 1880 bis 1980 Städtisches Museum Göttingen präsentiert Sammlung von Lesebüchern

Pünktlich zum Schulanfang will das Städtische Museum Göttingen allen Großeltern, Eltern und Kindern eine bunt bebilderte Reise in vergangene Zeiten ermöglichen. „Fröhlicher Anfang – Alte Fibeln von 1880 bis 1980“ lautet der Titel einer Sonderausstellung, die vom 27. September an bis Januar 2016 zu sehen ist.

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Quelle: EF

Göttingen. Lesen lernen mit Peter und Flocki, Tom und Monika oder Fu und Uta: Viele Menschen erinnern sich an die Protagonisten ihres ersten Lesebuchs. Vielleicht gibt es Ende September ein Wiedersehen. Eine Schenkung an das Museum im Jahr 2000 durch den ehemaligen Rektor der Hagenbergschule, Eberhard Wokeck bildet den Schwerpunkt einer Ausstellung im Städtischen Museum am Ritterplan. Die Sammlung wurde bearbeitet und wird nun – trotz der laufenden Sanierungsarbeiten – im Foyer und einem Sonderausstellungsraum der Öffentlichkeit präsentiert.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich aus dem ABC Buch die Fibel als spezielles Unterrichtsbuch für die öffentliche Schule. Zunächst mit wenigen, kleinformatigen, schwarzweißen Bildern versehen, veränderte sich im Laufe der Zeit das Aussehen der Schreiblesefibel. Ab 1880 boten die gängigen Fibeln szenische Darstellungen lustiger Situationen, bei denen Kinder im Mittelpunkt standen. Zeitgeist, Politik und pädagogische Vorstellungen prägten die Fibeln und machen sie damit auch zu Zeitdokumenten besonderer Art. Seit den 1980er Jahren werden immer weniger Fibeln im Anfangsunterricht eingesetzt. Dahinter steht ein Methodenstreit über das richtige Lehren von Lesen und Schreiben, das gerade aktuell wieder kontrovers diskutiert wird.

Die Ausstellung wird wird am Sonntag, 27. September 2015, um 11.30 Uhr eröffnet. Zu sehen ist sie bis zum 23. Januar dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, sonnabends und sonntags von 11 bis 17 Uhr.

kk/pdg

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