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Stalker erneut angeklagt

Freiheitsstrafe droht Stalker erneut angeklagt

Der 34 Jahre alte Murad Ü., der wegen des Stalkings seiner früheren Freundin zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, ist erneut angeklagt worden. Ü. soll laut Anklageschrift wenige Tage nach dem letzten Urteil den Vater seines Opfers an Heiligabend 2015 in der Feldmark beim Gassigehen mit dem Hund der Familie überfallen und zu Boden geschubst haben.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Dabei soll er seine Wut über die Verurteilung geäußert haben. Danach habe er mehrfach gegen Gesicht und Oberkörper des wehrlos am Boden liegenden Mannes getreten und ihm dabei Prellungen, Quetsch- und Schürfwunden zugefügt.

Die Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung stammt vom 20. Juli und wurde zeitgleich mit dem Tageblatt-Bericht ("50 Anzeigen und ein Urteil reichen nicht") über den spektakulären Stalking-Fall zugestellt. Dem 34-Jährigen droht nun der Widerruf seiner Bewährung und damit die Verbüßung seiner sechsmonatigen Freiheitsstrafe.

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Stalking-Opfer ohne Schutz

Den Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat sie auf ihrer Seite. Die Polizei und das Gericht auch. Alle wollen Stalking-Opfer besser schützen. Lena L. (27) ist Opfer - und sie ist verzweifelt. Von Schutz merkt sie nichts. 50 Strafanzeigen gegen ihren Peiniger haben bisher nichts gebracht.

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