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"Bock auf alles“

Star-Koch Steffen Henssler im Tageblatt-Interview "Bock auf alles“

Lustige Anekdoten, ein Menü und die perfekte Sushi-Rolle: Das will der Hamburger Koch Steffen Henssler bei seiner Live-Show „Henssler tischt auf...!“ bieten. Mit seinem Programm kommt er am Mittwoch, 10. Mai, in die Lokhalle in Göttingen. Im Interview spricht er über Lampenfieber, Pannen und Pläne.

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Quelle: r

Göttingen. Steffen Henssler besitzt drei Restaurants in Hamburg: Das „Henssler & Henssler“, das „Ono by Steffen Henssler“ und das „Ahoi“. Bei der TV-Show „Grill den Henssler“ tritt der 44-Jährige regelmäßig im Koch-Duell gegen Prominente an. Henssler investierte einen Lotto-Gewinn von 44 000 D-Mark in den Besuch der von japanischen Meistern geführten Sushi-Akademie in Los Angeles.

Der Hamburger machte in der Akademie als erster Deutscher den Abschluss als „Professional Sushi Chef“ mit Bestnote. In mehreren Fernsehsendungen hatte er Gastauftritte. Henssler hält den Rekord für die meisten klein gehackten Chili-Schoten in 30 Sekunden. Er schaffte innerhalb dieser Zeit elf Chilis. Außerdem hält er den Rekord im Ravioli-Falten

Interview

Tageblatt: Was erwartet das Publikum während Ihrer Live-Show?

Steffen Henssler: Eine etwa zweieinhalbstündige Koch-Entertainment-Show wird das Publikum erwarten. Ich koche meine Lieblingsgerichte. Zum Beispiel werde ich eine Sushi-Rolle zeigen und Spareribs und Lachs machen. Das sind alles relativ einfache Gerichte, die aber einen gewissen Kniff haben. Dazu erzähle ich lustige Anekdoten aus meinem Leben, zum Beispiel Geschichten aus meiner Lehre oder was hinter den Kulissen von „Grill den Henssler“ abgeht. Ich werde locker mit Leuten aus dem Publikum auf der Bühne kochen und ein bisschen schnacken. Zum Schluss werde ich noch lustige Lieder singen.

Gibt es etwas, worauf Sie sich besonders freuen – ein Show-Highlight vielleicht?

Für mich ist die ganze Tour ein Highlight. Jeden Abend passiert etwas anderes, wenn ich die Leute auf die Bühne hole und sie meine Assistenten sind.

Wie lange sind Sie schon mit Ihren eigenen Programmen unterwegs? Erleben Sie manchmal Kurioses?

Seit 2011 bin ich unterwegs. Es gibt schon einige lustige Momente. Mir ist schon mal etwas angebrannt, oder etwas anderes war nicht richtig durchgegart. Das gehört einfach dazu und macht eine Live-Show gerade so spannend. Es kann eben einiges schief gehen. Durch solche Pannen sehen die Leute, dass auch bei den Profis nicht immer alles perfekt läuft.

Haben Sie Lampenfieber vor Ihren Auftritten?

Nein, Lampenfieber habe ich nicht. Aber eine positive Anspannung ist da. Ich habe keine Angst davor, auf die Bühne zu gehen. Ganz im Gegenteil: Ich freue mich auf die Leute und eine geile Show.

Ist es ein großer Unterschied, vor Studiopublikum zu kochen und live auf einer Bühne zu stehen?

Das ist ein Riesenunterschied. Live ist das ein ganz anderer Flow. Es gibt ja keinen Moderator oder eine Jury auf der Bühne. Ich kann mir also keine ruhige Minute erlauben oder fünf Minuten mal nichts sagen oder tun. Alles ist wesentlich intensiver – dadurch ist es wie die Champions League der Unterhaltung.

Sie haben eine eigene Fernsehsendung, mehrere Restaurants, betreiben eine Kochschule, schreiben Kochbücher und gehen zusätzlich mit eigenem Bühnenprogramm auf Tour – Was machen Sie als Ausgleich?

Ich habe nicht das Gefühl, dass ich einen Ausgleich brauche, weil ich alles, was ich mache, freiwillig und vor allem gerne mache. Ich habe richtig Bock auf alles, was ich tue.

Planen Sie, in nächster Zeit neue Projekte anzugehen?

Ja, es wird ein neues Kochbuch geben.

Mit seinem aktuellen Koch-Entertainment-Programm „Steffen Henssler tischt auf...!“ wird der Hamburger Star-Koch noch bis Ende Mai durch Deutschland touren. Karten für seinen Auftritt ab 20 Uhr in der Göttinger Lokhalle sind in der Geschäftsstelle des Göttinger Tageblatts, Weender Straße 44, und online im GT-Ticketshop erhältlich.

Das Interview führte Alisa Altrock

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