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Start für Altstadtsanierung in Hardegsen

Grundsatzbeschluss Start für Altstadtsanierung in Hardegsen

Im September hat die Stadt Hardegsen die Zusage bekommen, dass sie in das Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ aufgenommen wurde. Jetzt hat der Stadtplanungsausschuss einstimmig den Startschuss für die Altstadtsanierung gegeben und dem Rat den Satzungsbeschluss empfohlen.

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Die Hardegser Burgstraße zählt ebenso wie die Burganlage zum Sanierungsgebiet „Nördliche Altstadt“.

Quelle: Pförtner

Hardegsen. Mit dem Sanierungsgebiet „Nördliche Altstadt“ geht die Stadt jetzt ihr nunmehr zweites Sanierungsgebiet an. Während beim abgeschlossenen Bereich „Vor dem Tore“ vorwiegend öffentliche Flächen saniert worden sind, hat das jetzige Programm die Modernisierung des Altstadtquartiers nördlich der Langen Straße samt der Burg im Blick. Hier befinden sich zahlreiche denkmalgeschützte Häuser, deren Modernisierung und Instandsetzung unterstützt werden soll. Ein weiterer Schwerpunkt soll auf der Sanierung der Burganlage liegen. Vor allem die Entwicklung und mögliche Nutzungen des Areals sollen hier im Mittelpunkt stehen.

 
Über die gesamte Sanierungszeit von zehn Jahren wird das Investitionsvolumen auf rund sechs Millionen Euro geschätzt. Zwei Drittel davon tragen Bund und Land, ein Drittel der Fördermittel muss die Stadt aufbringen. Die Mittel dafür müssten bereitgestellt werden, sagte Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos). „Wenn wir hier investieren wollen“, sagte er, müsse an anderer Stelle kürzer getreten werden, wenn nicht die Neuverschuldung steigen solle. Mit dem Sanierungsprogramm sollen aber auch private Investitionen angestoßen werden.

 
Bei einer 2011 aktualisierten vorbereitenden Untersuchung des Sanierungsgebietes, die jetzt als Grundlage für den Förderbescheid diente, wurden „städtebauliche Missstände festgestellt. Dazu zählen baulicher Modernisierungs- und Instandsetzungsbedarf, aber auch Funktionsschwächen in einzelnen Bereichen. So könnte im Sanierungsgebiet das Wohnumfeld in Baublöcken verbessert werden, so Planer Hajo Brudniok. Das funktioniere aber nur gemeinsam mit den Eigentümern. Letztlich soll die Altstadt aufgewertet sowie die Attraktivität und der Marktwert der Gebäude gesteigert werden, sagte Stadtplaner Dirk Puche. Daher soll möglichst aus jedem Block mindestens ein Eigentümer im zu gründenden Sanierungsbeirat mitwirken. Dieses Gremium soll Ziele definieren. In den nächsten Schritten soll ein städtebaulicher Rahmenplan entwickelt werden, aus dem heraus das Sanierungskonzept mit konkreten Vorschlägen gebildet wird. Ende Januar soll es eine Auftaktveranstaltung auf der Burg geben, kündigte Bürgermeister Kaiser an.

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