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Start für Bau des Göttinger Flüchtlingswohnheims

Zietenterrassen Start für Bau des Göttinger Flüchtlingswohnheims

Für ein neues Flüchtlingswohnheim auf den Zietenterrassen hat die Stadt Göttingen jetzt die ersten Arbeiten ausgeschrieben. Danach sollen bis Ende Mai bereits die Boden- und Kanalarbeiten abgeschlossen sein.

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Die Zietenterrassen in Göttingen

Quelle: Meder/Archiv

Göttingen. Die Stadt erwartet in diesem Jahr etwa 700 weitere Flüchtlinge, die sie unterbringen und versorgen will. Sie sollen in bestehenden und umgebauten Gebäuden, aber auch in einem Neubau auf den Zietenterrassen wohnen. Dort sind etwa 30 Wohnungen für 180 Flüchtlinge geplant.

Sie sollen im August oder September bezugsfertig sein. Ausgeschrieben hat die Verwaltung jetzt Erd- und Kanalarbeiten für Entwässerung und die erforderliche Baugrube. 4625 Kubikmeter Boden soll die dann beauftragte Firma ausheben und abtragen – für das Gebäude, aber auch für Gräben, 18 Schächte und Abwasserrohre.

Etwa 4,5 Millionen Euro wird das neue Wohnheim kosten – finanziert über Kredite. Eigentlich darf die Stadt keine zusätzlichen Schulden über bereits abgesicherte Projekte hinaus machen. Sonst gefährdet sie ihr Entschuldungshilfeprogramm, das sie mit dem Land Niedersachsen vereinbart hat. Das Land hatte 2013 alle Schulden der Stadt übernommen, dafür muss die Stadt Göttingen bis 2020 einen engen Sparkurs fahren. Das Land habe aber signalisiert, dass Zusatzinvestitionen für die Flüchtlingsunterbringung erlaubt und für den Zukunftsvertrag unerheblich seien, teilte Stadtkämmerer Hans-Peter Suermann (CDU) mit. Allerdings müsse die Stadt auch diese Schulden irgendwie abbauen, mahnte im Finanzausschuss SPD-Ratsfrau Helmi Behbehani. us

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