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Startschuss für Appartementhaus

33 Bäume werden gefällt Startschuss für Appartementhaus

Im Adam-von-Trott-Weg, ehemals Rudolf-Stich-Weg, haben am Freitag die vorbereitenden Arbeiten für den Neubau eines Appartementhauses begonnen. Ab dem Morgen haben Mitarbeiter einer Baumfirma Bäume an den parallel zur Bundesstraße 27 liegenden Garagen gefällt.

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Die Bäume im Adam-von-Trott-Weg müssen einem neuen Appartementhaus weichen.

Quelle: Brakemeier

Weende. Nach Auskunft von Carlo Scherrer, Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft, sollen 33 Bäume gefällt werden. Für sie soll an anderer Stelle Ersatz gepflanzt werden. Zusätzlich zu den Baumfällungen müssten auf dem Gelände des Neubau als weitere Bauvorbereitungen Kanäle verlegt werden.

Die Göttinger Wohnungsgenossenschaft plant entlang der B 27 plant im Adam-von-Trott-Weg einen Neubaukomplex mit knapp 180 Studentenwohnungen. 15 Millionen Euro hat sie für den Bau des langgestreckten Komplexes auf dem 6000 Quadratmeter großen Grundstück veranschlagt. Scherrer rechnet mit einem gültigen Bebauungsplan bis April. Im März will die Wohnungsgenossenschaft Bauantrag stellen.

Die Gerber Architekten GmbH hatte mit ihrem Entwurf für das Appartementhaus im vergangenen April eine Wettbewerbsjury überzeugt. Dieser Entwurf soll nun gebaut werden. Neben den Studentenwohnungen soll es im östlichen Gebäudeteil eine kleine Fläche für Gewerbe geben. Ein Café oder ein Fahrradladen wären aus Sicht der Wohnungsgenossenschaft denkbar.

Im November hatten Bau- und Verwaltungsausschuss des Rates einem städtebaulichen Vertrag zwischen Stadt und der Wohnungsgenossenschaft zugestimmt. Damit sollen bis dahin strittige Fragen etwa nach der Zahl der Parkplätze geklärt werden. Der Vertrag sieht nun einem Stellplatz pro sechs Appartementplätze vor. Auch trifft der Vertrag Regelungen zur vorgesehenen Bebauung: „Es soll eine Gebäudezeile mit vier Vollgeschossen – im östlichen Kopfbau mit sechs Vollgeschossen – sowie einer Tiefgarage entstehen. Das Gebäude soll zur B 27 als Lärmschutzanlage ausgebildet werden; daher soll die Erschließung der Wohnungen über Laubengänge erfolgen“, heißt es dazu in dem Vertragswerk.

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