Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Startschuss für neue Industriefläche

Dragoneranger Göttingen Startschuss für neue Industriefläche

Die Stadt macht den Weg frei für neue Gewerbeflächen am Göttinger Güterverkehrszentrum und für ein neues Industrieareal zwischen Weende und Holtenser Berg. Unter anderem will sie damit den Neubau des Goethe-Institutes und den Umzug eines Betonwerkes sichern.

Voriger Artikel
Zustimmung zu Bauprogramm
Nächster Artikel
Fingerstyle-Champion im Apex
Quelle: CR

Göttingen. Nach einer Analyse im Auftrag der Stadt braucht Göttingen freies Bauland, um neue Gewerbeflächen auszuweisen. Der Entwurf eines Flächennutzungsplans sieht dafür 47,6 Hektar vor. Für „emissionsintensives verarbeitendes“ und „emissionsarmes verarbeitendes Gewerbe“, Baugewerbe sowie „Logistik und Lagerhaltung“ will die Stadt eine 14,7 Hektar große Ackerfläche am Dragoneranger ausweisen. Sie liegt nördlich des Klärwerkes und der B27 direkt an der neuen B3. An der Westseite wird sie von der Straße zum Kompostwerk begrenzt. Der Bedarf sei gegeben, erklärt die Verwaltung. Unter anderem wolle ein Betonwerk (Sibobeton) aus dem Industriegebiet Grone dorthin umziehen – und Platz für eine Erweiterung der Firma Satorius machen.

Im Bauausschuss warnten Politiker und Gäste vor einer hohen Lärmbelästigung durch ein Industriegebiet an dieser Stelle und den damit verbundenen Verkehr auch für das Wohngebiet Holtenser Berg. Solche möglichen Belastungen sollen allerdings in einem Bebauungsplan-Verfahren (B-Plan) ermittelt werden.

Am alten Güterbahnhof gibt es bereits Gewerbe, ein Logistikzentrum und auch Gastronomie. Weitere Interessenten wollen dort bauen, auch das Goethe-Institut.

Um das planungsrechtlich abzusichern, muss ebenfalls der Flächennutzungsplan und der B-Plan geändert werden. In beiden Fällen soll dabei die Öffentlichkeit beteiligt werden. Für beide Bereiche hat der Bauausschuss einstimmig den Startschuss gegeben.

Voriger Artikel
Nächster Artikel