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Staufenberger wegen Holzhammer-Attacke in Kassel vor Gericht

Nach Drogenprozess in Göttingen Staufenberger wegen Holzhammer-Attacke in Kassel vor Gericht

Ein 47-jähriger Mann aus Staufenberg, den das Landgericht Göttingen im Februar wegen illegalen Drogenerwerbs und unerlaubten Waffenbesitzes zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt hatte, muss sich erneut vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Kassel hat den bereits mehrfach vorbestraften Mann wegen versuchter räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung angeklagt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Staufenberg/Kassel. Der Prozess findet am 19. Juni vor dem Landgericht Kassel statt.

 

Der 47-Jährige soll sich gemeinsam mit einem unbekannten Mittäter im August vergangenen Jahres gegen Mitternacht gewaltsam Zutritt zu der Wohnung eines 43-jährigen Mannes in Kassel verschafft haben. Dort soll er mehrfach mit einem Holzhammer auf den 43-Jährigen eingeschlagen und ihn aufgefordert haben, ihm Geld, Diamanten oder Gold zu übergeben. Der Attackierte, der mehrere Prellungen erlitten haben soll, kam dieser Aufforderung allerdings nicht nach. Der unbekannte Mittäter soll währenddessen eine 24-Jährige Frau, die sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, mit einem Messer verletzt haben.

 

Der Vorfall in Kassel war Auslöser des Verfahrens, das im Februar vor dem Landgericht Göttingen verhandelt wurde. Die Kasseler Ermittler hatten auf der Suche nach dem mutmaßlichen Tatwerkzeug eine Wohnungsdurchsuchung bei dem 47-Jährigen in Staufenberg veranlasst. Dort stießen die Polizisten auf diverse Marihuana-Tüten sowie eine Pistole samt großer Mengen Munition. Dies brachte ihm eine Haftstrafe von drei Jahren ein.

 

Der 47-Jährige ist bereits wegen diverser Drogen- und Gewaltdelikte vorbestraft. Unter anderem hatte ihn das Amtsgericht Kassel im Frühjahr 2000 verurteilt, weil er einen Bekannten attackiert und diesem die linke Gesichtshälfte zertrümmert hatte.

 

Von Heidi Niemann

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