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Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein ist 100 Tage im Amt

Löschwasser aus Zisternen und Kummerkasten für Bürger Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein ist 100 Tage im Amt

Die im vergangen Jahr gewählten Bürgermeister sind seit 100 Tagen im Amt. Das Tageblatt hat sie nach ihren ersten Eindrücken gefragt.

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Bernd Grebenstein

Quelle: EF

Staufenberg. Bernd Grebenstein, parteiloser Bürgermeister in Staufenberg, setzte sich in einer Stichwahl im Juni 2014 mit 59,16 Prozent der Stimmen gegen seinen SPD-Mitbewerber Jörg Hartung durch. Der 48-Jährige ist ausgebildeter Bankkaufmann und war zuletzt Marktbereichsleiter in Staufenberg für die VR-Bank in Südniedersachsen.

Sind Sie schon richtig angekommen im neuen Job?
Grebenstein: Ja, ich bin im neuen Job gut angekommen. Ich habe die Mitarbeiter in Verwaltung und Gemeindeservice kennen gelernt. Die Organisation mit Arbeitsabläufen sind mir ebenfalls geläufig. Es sind sowohl organisatorische Veränderungen angestoßen als auch politische Veränderungsprozesse initiiert worden.

Was hatten sie in der Verwaltung und politischen Arbeit so nicht erwartet?
Entscheidungsprozesse sind durch ein hohes Maß an politischer Diplomatie zu gestalten. Dies beinhaltet viel Zeit und Geduld. Getreu nach dem Motto: Die Mühlen mahlen etwas langsamer als in der freien Wirtschaft.

Landes- und Regionales Raumordnungsprogramm liegen vorerst auf Eis. In Staufenberg war einer der Kritikpunkte unter anderem das Thema Windenergie-Standorte. Jetzt wurde für die Suche nach alternativen Standorten ein Planungsbüro beauftragt. War das das wichtigste Thema, das Sie angehen wollten?
Sicherlich hat mich das RROP gleich am Anfang sehr stark beschäftigt. Weiterhin aber auch die Rekommunalisierung der EAM-Anteile, die Abgabe der kommunalen Anteile der Sozialstation an das DRK zur weiteren Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Bereich. Ein großer Schwerpunkt war die Lösung der Löschwasserproblematik bei den Freiwilligen Feuerwehren. Hier wurde in einem „runden Tisch“ ein zielführender Aktionsplan ermittelt und den Entscheidungsgremien vorgetragen. Dabei wurde die Planung für den Bau von fünf Zisternen in vier vakanten Ortsteilen festgelegt. Die Inbetriebnahme von drei Zisternen an drei Standorten soll bis Ende September diesen Jahres erfolgen. Zwei weitere Zisternen dann in 2016. Dies ist ein wesentlicher Beitrag für die höhere Sicherheit von Menschen und Sachgütern in Staufenberg. Des Weiteren planen wir im Herbst eine Staufenberger Gewerbeschau. Kinderbürgermeister sollen in den Klassen drei und vier an den Grundschulen nach den Sommerferien gewählt werden, damit die Kinder frühzeitig Politik und Demokratie praxisnah erleben können. Auch wurde ein Kummerkasten im Rathaus, der auch online aktiviert ist, installiert.

 Interview: Britta Eichner-Ramm

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