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Steinplatten für Sockel-Denkmal am Bahnhof sind fertig und kommen Montag

40 Tonnen Granit auf Rädern Steinplatten für Sockel-Denkmal am Bahnhof sind fertig und kommen Montag

40 Tonnen Granit  sind in wenigen Tagen per Lastwagen unterwegs von Portugal nach Göttingen. Die Steine sind für das Göttinger-Sieben-Denkmal vor dem Göttinger Bahnhof in Form geschnitten worden. Eine dreiköpfige Delegation ist gerade von einem Besuch des Granitwerkes in der Nähe von Porto zurückgekehrt.

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„Dem Landesvater seine Göttinger Sieben“: Granit aus Potugal für das Göttinger Denkmal.

Quelle: EF

Göttingen. „Bei unserem Besuch ging es um die Endabnahme der Steine“, sagt Matthias Dreyer von der Stiftung Niedersachsen, die die Realisierung des Denkmals für die Stifter betreut. Gemeinsam mit einem Vertreter der für die Denkmalarbeiten zuständigen Baufirma Kaufhold aus Hannover und der Künstlerin Christiane Möbus ist Dreyer für eineinhalb Tage im Werk von Transgranitos zu Besuch gewesen.

„Das war schon sehr beeindruckend“, sagt Dreyer. Die eine der beiden vier mal zwei Meter großen Platten, die die Aufschriften tragen werden, wurden gerade graviert. Der von Möbus entworfene Schriftzug sei via Computer auf einen Werkzeugarm übertragen worden, der millimetergenau die Schrift eingefräste, erklärt Dreyer. Ein anderer Spezialist habe dann per Hand die Feinarbeiten am Schriftzug „Dem Landesvater seine Göttinger Sieben“ erledigt. Dreyer: „Es war schon faszinierend zu sehen, wie präzise dort gearbeitet wird. Dafür braucht man sehr, sehr lange Erfahrung“. Die Firma, in der die etwa 20 für das Sockeldenkmal benötigten Granitplatten mit einem Gewicht von rund 40 Tonnen am Freitag verladen werden sollen, liegt nur etwa 20 Kilometer von dem Steinbruch entfernt, in dem der Granit gebrochen wurde.

„Am Freitag sollen die Platten auf zwei Lastwagen verladen werden“, sagt Dreyer. Sie werden dann direkt nach Göttingen gefahren, wo sie am Montag ankommen sollen. Die eine der großen Platten trägt den Landesvater-Schriftzug. Auf der anderen Seite stehen die Namen der „Göttinger Sieben“, der Professoren die 1837 gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover protestierten. Dazu der Name der Küstlerin, Christiane Möbus.

Das umstrittene Denkmal ist eine Schenkung mehrere Kunstförderer um Andreas Büchting. Offiziell tritt für sie die Stiftung Niedersachsen als Schenker auf. Mitte November soll das dem Denkmal auf dem Bahnhofsvorplatz in Hannover nachempfundene Werk – allerdings ohne Reiterstandbild – fertig sein.  Dann soll es offiziell enthüllt werden.

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Denkmal

20 Tonnen Granitstein warten seit Montag, 5. Oktober, auf dem Bahnhofsvorplatz darauf, zum Denkmal zusammengefügt zu werden. Eine zweite Lieferung aus Portugal wird Mitte Oktober erwartet.

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