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Feuerstein: Der Stahl der Steinzeit

Kinder-Uni zum Thema Steinzeithöhlen Feuerstein: Der Stahl der Steinzeit

Über das Thema „Wohnhöhlen der Steinzeitmenschen in der Umgebung Göttingen“ hat am Mittwoch der Archäologe Klaus Grote in der Göttinger Kinder-Uni referiert. In und um Göttingen soll es die größte Ballung solcher Höhlen in Deutschland geben.

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Archäologe Klaus Grote (rechts) erklärt den Teilnehmern der Göttinger Kinder-Uni alles zum Thema Steinzeithöhlen.

Quelle: HW

Göttingen. Mit den Worten „Fast schon ein Jubiläum“ begrüßte Peter Brammer, Projektleiter der Kinder-Uni, die Kinder. Denn nach zwölf Jahren läuft nun das 25. Semester der Kinder-Uni.

Termine

In der nächsten Vorlesung der Kinder-Uni geht es um das geheime Leben des Regenwurms. Der Vortrag beginnt am Mittwoch, 27. April, um 17 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 5.

Abri heißen bestimmte Felsformationen, die sich durch überhängende Felsen auszeichnen, erläuterte Grote. Unter diesen natürlichen Vordächern hätten viele Steinzeitmenschen Unterschlupf gesucht. Von diesen Plätzen gebe es im Raum Göttingen etwa 1600. Vor Kurzem erst hätten Forscher eine weitere Wohnhöhle im Reinhäuser Wald gefunden. Der Jägerstein und der Hurkutstein seien ebenfalls solche Höhlen - sie sind  die bekanntesten. Mit zahlreichen Bildern ließ der Archäologe die Steinzeit visuell auferstehen. Doch er brachte auch einige Nachbildungen von steinzeitlichen Werkzeugen mit. „Feuerstein ist der Stahl der Steinzeit, da die meisten Werkzeuge daraus gemacht wurden“, erklärte Grote.

Neele Schmalstieg (8 Jahre) fand es super, dass die Steinzeitklingen während des Vortrages getestet wurden. Durch den Vortrag hätte sie viel Neues über Steinzeitmenschen gelernt.

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Eifrig testeten die jungen Studenten die Werkzeuge unserer Vorfahren. „Geht gar nicht so schlecht“, bewertete ein Junge ein Schnitzmesser mit Feuersteinklinge. bl

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