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Stephanie und Jan von Lingen werden Kirchenkreis Leine-Solling leiten

Ein Ehepaar an der Spitze Stephanie und Jan von Lingen werden Kirchenkreis Leine-Solling leiten

Es ist ein Novum in der Landeskirche: Erstmals wird sich ein Ehepaar die Leitungsfunktion in einem Kirchenkreis teilen. Am Dienstagabend, 21. Oktober, hat der evangelisch-lutherische Kirchenkreistag Leine-Solling mit großer Mehrheit Stephanie und Jan von Lingen in das Superintendenten-Amt gewählt. Der Wahlausschuss hatte das Paar als einzigen Wahlvorschlag benannt.

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Neues Superintendenten-Paar für den Kirchenkreis Leine-Solling: Stephanie und Jan von Lingen treten ihren Dienst im Mai 2015 an.

Quelle: Gutowski

Dassel. In seiner Vorstellungsrede habe das Pastoren-Ehepaar das Bild einer Kirche skizziert, die den Dialog sucht, heißt es in einer Mitteilung. Besonders die Vielfalt der kirchlichen Angebote im Kirchenkreis Leine-Solling sei eine große Chance für die Zukunft. „Gerade auch die zu erreichen, denen die Kirche fremd geworden ist, sehen wir als die größte Herausforderung“, so Stephanie von Lingen.

„Wachsen gegen den Trend“ sei allerdings angesichts der demographischen Entwicklung im ländlichen Raum nicht möglich, ergänzte Jan von Lingen: „Die Zahl der Mitglieder wird nicht einfach wieder steigen. Aber Zugehörigkeit, Gemeinschaftsgefühl und Gottvertrauen können wachsen.“

Als Radiopastor bekannt

Die 51-jährige Stephanie von Lingen (51) ist Pastorin in der Jakobigemeinde in Hannover-Kirchrode. Der 51-jährige Jan von Lingen ist Referent in der „Evangelischen Kirche im NDR“ und als Radiopastor bekannt. Erst vor zwei Jahren wurden in der hannoverschen Landeskirche die gesetzlichen Grundlagen für die Teilung von Superintendenturen geschaffen.

Der Kirchenkreis Leine-Solling wurde 2001 aus den Kirchenkreisen Einbeck, Northeim und Uslar gebildet. Im Gebiet des Kirchenkreises leben 61 000 evangelisch-lutherische Christen.

Das Superintendenten-Paar beginnt seinen Dienst voraussichtlich im Mai 2015. Vorher müsse die Superintendentur am Entenmarkt aufwendig renoviert werden, teilt der Kirchenkreis mit. Die Renovierung sei erforderlich, da tragende Balken des alten Fachwerkhauses marode seien.

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