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Steuerbetrüger: 2014 mehr Selbstanzeigen in Göttingen

Rückgang in Northeim Steuerbetrüger: 2014 mehr Selbstanzeigen in Göttingen

Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern ist gestiegen – auch im Bereich des Göttinger Finanzamts. Beim Finanzamtsbereich Northeim ging die Zahl der Selbstanzeigen entgegen dem Landestrend zurück.

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Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern ist gestiegen – auch im Bereich des Göttinger Finanzamt

Quelle: dpa/Symbolbild

Göttingen. Beim Finanzamt Göttingen gingen im vergangenen Jahr insgesamt 116 Selbstanzeigen ein. Bei 73 Anzeigen im Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um 59 Prozent.

Das ist deutlich mehr als im Landesdurchschnitt: In ganz Niedersachsen stieg die Zahl der Selbstanzeigen nur um 33 Prozent. Die Zahlen gab Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Hannover bekannt.
Anders die Entwicklung in Stadt und Landkreis Northeim: Dort sank die Zahl der Selbstanzeigen von 44 im Jahr 2013 auf 39 im vergangenen Jahr. Das ist ein Rückgang um 21 Prozent.

In ganz Niedersachsen zeigten sich im vergangenen Jahr 3797 Steuerbetrüger selbst an – so viele wie nie zuvor. Im Jahr zuvor waren es noch 2862 gewesen. Den größten Anstieg bei den Steuer-Selbstanzeigen gab es in Emden, wo das Finanzamt ein Plus von 250 Prozent verzeichnete. Auch in Aurich, Herzberg, Nienburg/Weser und der Stadt Osnabrück fiel der Zuwachs dreistellig aus.

Hintergrund der gestiegenen Zahl von Selbstanzeigen ist die zum Jahresbeginn 2015 eingetretene Gesetzesverschärfung: Seitdem ist es für reuige Steuerbetrüger deutlich teurer, straffrei davonzukommen. Daher rechnet Schneider für 2015 auch mit einem Rückgang.

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