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Stockleffmühle: Eigenes Bier oder Gastro-Kette

Interessenten für die Nachnutzung bringen sich in Position Stockleffmühle: Eigenes Bier oder Gastro-Kette

Es gibt Interessenten für die Stockleffmühle. „Die Anfragen sind da“, bestätigte Claudia Leuner-Haverich, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft.

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Abriss oder Sanierung? Die Diskussion um die Nachnutzung der Stockleffmühle hat begonnen.

Quelle: Vetter

Göttingen. Zum Kreis der Interessenten gehört Wlodzimierz Daroszewski, der mit Nautibar und Villa Cuba bereits zwei Gastro-Betriebe in Göttingen führt.

Seine Idee: eine Gasthausbrauerei. „Es ist schade, dass es in Göttingen keine einzige mehr Brauerei gibt“, sagt er. Auch empfindet er die Wertschätzung gegenüber Bier zu gering. Mit seinem selbstgebrauten Bier will Daroszewski dieses steigern. Die Nautibar hat er 1998 als Nautilus eröffnet, die Villa Cuba folgte 2002.

Inzwischen hat Daroszewski mit der Städtischen Wohnungsbau Kontakt aufgenommen und sein Interesse an der Mühle bekundet. „Es wäre schade, die Mühle abzureißen“, sagt er. Er sehe viele Möglichkeiten für die Mühlennutzung.

Auch Henning Hauschild hat seine Fühler ausgestreckt und nach eigenen Angaben Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) bereits ein Konzept für die künftige Nutzung der Mühle vorgelegt. Hauschild, der schon die Odilienmühlen saniert und an eine Gastro-Kette verpachtet hat, plant, die Stockleffmühle anzukaufen und dann zu verpachten.

Er sei bereits mit einer „überregionalen Kette aus München“ im Gespräch. Sein Konzept, erläutert er, beziehe den jenseits des Leinekanals gelegenen Waageplatz mit ein. Dort solle der Bereich für eine Außengastronomie entstehen. Anders als Daroszewski bevorzugt er einen Neubau an dem Standort, bei nur der Dachstuhl der Mühle erhalten bleibt.

In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses, in der eine Machbarkeitsstudie zur Zukunft der Mühle, vorgestellt worden ist, hatte sich auch Gerrit von Baumbach, Betreiber des Myer‘s, an der Diskussion beteiligt, ein Interesse an der Mühle dort aber nicht öffentlich bekundet.

In der Machbarkeitsstudie werden zwei Varianten vorgestellt: „Sanierung und Erweiterung“ und „Erneuerung“. Sie ist Grundlage für die nun beginnende öffentliche Diskussion.

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