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Strafanzeige gegen JVA Rosdorf

Nach der Flucht Strafanzeige gegen JVA Rosdorf

Wegen der Flucht eines in Rosdorf untergebrachten Sicherungsverwahrten hat der Verein für Opferschutz und Strafgerechtigkeit aus Northeim jetzt Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rosdorf gestellt.

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Sicherungsverwahrung JVA Rosdorf.

Quelle: Archivbild (Symbolfoto)

Northeim/Rosdorf. Gleichzeitig wurde Strafanzeige gegen alle Gutachter erstattet, die  an der Entscheidung zu Vollzugslockerungen für den Flüchtigen beteiligt waren, teilt Elke Krebs, Vorsitzende des Vereins, weiter mit.

Der 63-jährige Fritz S. war am vergangenen Donnerstag beim Bürgerfest zur deutschen Einheit in Hannover bei einem Toilettengang geflohen.  Der Verein für Opferschutz hält es für „grob fahrlässig“, dass ein wegen Totschlags und besonders schweren räuberischen Diebstahls verurteilter Straftäter bei einem begleiteten Freigang untertauchen und flüchten konnte.

Das unübersichtliche Bürgerfest sei ideal für eine Flucht gewesen. Zudem sei es „nahezu unfassbar, dass ausgerechnet eine Frau zu seiner Begleitung abgestellt wurde“, die ihn „voraussehbar nicht in allen Situationen des Alltags“ wie dem Toilettengang habe begleiten können. Krebs zweifelt weiterhin die gutachterliche Einschätzung an, der zu Folge keine Gefahr von dem Mann ausgeht.

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