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Straße Am Eikborn in Elliehausen ist marode

Straße muss erneuert werden Straße Am Eikborn in Elliehausen ist marode

Die dauerhafte Belastung der Straße Am Eikborn hat ihren Tribut gefordert: Die Straße ist marode und schlecht befahrbar. 5000 Fahrzeuge befahren den Eikborn täglich. Darunter sind auch Busse und Schwerlastverkehr.

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Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Elliehausen. Auf einer Info-Veranstaltung für Anwohner hat die Göttinger Stadtverwaltung Göttingen in dieser Woche mögliche Lösungen vorgestellt. „Die Straße muss grundhaft erneuert werden“, erklärte Maik Lindemann as der Bauverwaltung. „Der Busverkehr soll natürlich erhalten bleiben, aber die Straße muss daran angepasst werden, was die Breite betrifft.“

Dargestellt wurde auch die Möglichkeit, den Gehweg auf einer Seite auf 2,25 Meter auszuweiten und auf der anderen Seite ein so genanntes Schrammbord, ein abgeflachter Bordstein, zu bauen, welches als Ausweichmöglichkeit für Autofahrer dienen soll.

Der Ausbau ist für Anfang 2016 geplant. Die Kosten für die Sanierung der Straße beziffert die Verwaltung auf 1,4 Millionen Euro. Davon müssen rund 385000 Euro von den Anliegern tragen. Dies rief bei den Anwohnern einigen Unmut hervor, da sich die Höhe des Betrages nach der Größe des Grundstückes, der Gewerbenutzung und den jeweiligen Geschossen des Hauses richtet. „Es geht hier um den Aspekt der Gleichbehandlung“, machte Jessica Paulsen die Bedenken der Anwohner deutlich. „Im letzten Jahr hat in einem anderen Straßengebiet eine Bausanierung stattgefunden, ohne dass die Anwohner die Kosten dafür tragen mussten. Die Kanalsanierung und die Straßensanierung stellen eine Doppelbelastung dar.“

"Aktuell wenig Spielraum“

Das Schrammbord lehnten die Anwohner ab. „Die Sanierung hat auch viel mit der Optik zu tun. Da stellt sich uns als Anwohnern die Frage: Inwiefern wird es besser? Bisher scheint es nur zusätzliche Probleme zu geben, gerade mit dem Schrammbord“, sagte Michael Voß. Dass die Straße saniert werden muss, sehen die Anwohner auch. Umfang der Arbeiten und die damit verbundenen Kosten sehen sie aber kritisch.

„Bei dieser Straße haben wir jedoch aktuell wenig Spielraum“, erläuterte Lindemann die Vorschläge der Verwaltung. „Gerade der Gehweg muss verbreitert werden, damit ein problemloses Durchkommen auch für Menschen mit Rollstühlen und Kinderwagen möglich ist.“

Am Donnerstag, 7. Mai, wird die Planung noch einmal im Bauausschuss diskutiert. Bis dahin stimmten Ortsbürgermeister Fritz-Wilhelm Neumann (SPD) und der Ortsrat dafür, „der Beschlussfassung der Verwaltung zu folgen.“ Substanzielle Probleme der Anwohner müssten jedoch zuvor geklärt werden.

Von Marie Schmidt

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