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Straßenbau-Infos per QR-Code

Stadt Göttingen verlegt Pflastersteine Straßenbau-Infos per QR-Code

Über einen sogenannten QR-Code auf Pflastersteinen können Besucher der Göttinger Innenstadt mit ihrem Smartphone ab sofort Infos zu einer Straßenbaustelle abrufen. Die Steine mit den Strichcodes sind zunächst in der Groner Straße in das normale Pflaster eingelassen – und leuchten bei Dunkelheit.

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Die ersten QR-Baustellen-Steine wurden bereits am Ende der Groner Straße verlegt.

Quelle: r

Göttingen. Es gibt sie auf Lebensmittelpackungen, auf selbst ausgedruckten Bahnkarten und zunehmend in Museen – jetzt setzt auch die Stadt Göttingen auf QR-Codes. Die würfelartigen Codes aus Strichen und Punkten enthalten verschlüsselte Informationen, die mit einem Handy oder Tablet eingescannt werden. Sie leiten dann auf hinterlegte Seiten im Internet weiter.

Die ersten QR-Baustellen-Steine wurden nach Angaben der Stadtverwaltung jeweils an einem Ende der Baustelle in der Groner Straße verlegt. Sie sind mit Straßenlaternen verbunden und können selbst im Dunkeln leuchten. Die Codes seien durch eine spezielle Fertigungstechnik praktisch unzerstörbar, der Stein ist hoch belastbar. Jeder Stein koste etwa 400 Euro, die Stromkosten würden bei 2,20 Euro im Jahr liegen. „Wir halten stets Ausschau nach neuen Methoden, um die Göttinger mit Informationen rund ums Stadtgeschehen versorgen zu können“, erklärte Verwaltungssprecher Detlef Johannson am Montag und fügte an: „Jetzt wollen wir testen, wie die Informationen via QR-Stein ankommen und ob das Modell funktioniert.“ Die Anzahl der Aufrufe werde automatisch gezählt. Kommt der Service an, sei eine Ausweitung denkbar.

Die Stadt lässt zurzeit die Groner Straße zwischen Papendiek und Zindelstraße grundlegend umbauen. Sie ist eine viel genutzte Einkaufsstraße und Teil des innerstädtischen Busrings. Zum Baubeginn im März hatte es viel Kritik gegeben, weil in der Straße etliche Robinien gefällt wurden. Die Bauzeit wird voraussichtlich eineinhalb Jahre dauern.

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