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Street Food-Festival in der Göttinger Lokhalle

„Don't stop eating“ Street Food-Festival in der Göttinger Lokhalle

Wenn Fast Food nicht nur schnell, sondern auch gut und besonders lecker sein soll, heißt es neudeutsch seit kurzem Street Food. In und hinter der Lokhalle lässt sich an diesem Wochenende an Dutzenden Ständen beim Street Food-Festival erleben, was sich dahinter verbirgt.

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Street Food-Festival in Göttingen

Quelle: Heller

Göttingen. Vor allem: haufenweise Englisch, wie an fast allen Futterständen zu lesen ist. Pulled Pork, Gourmet Marshmallows, Oriental Soul, Jamaican Food, Surf & Turf Burger, Korean BBQ, der Yemen Express und der Burger truck zum Beispiel. Die „Allgäuer Kässspätzle“ und die „Senegalesischen Spezialitäten“ fallen aus dem Rahmen. Aber dafür serviert der „Speisewagen“ einen „Bacon Bomb Burger“.

 

Überhaupt Burger: Vielleicht ein Drittel der Anbieter serviert die eine oder andere Variante, die sich aber durchweg von dem Massenangebot der bekannten Großanbieter abheben. Oder andere fett- und kaloriengeladene Geschmacksbomben. Kulinarisch durchgeknallt: „Der kleine Munchkin“. An diesem Stand trifft Zucker auf Fett. Hier werden Industrie-Süßigkeiten wie Mars, KitKat, Snickers oder Toffifee fritiert. Demgegenüber fristen die wenigen vegetarischen oder veganen Stände eher ein Nischendasein. Die Preise im Schnitt: fünf bis acht Euro. Aber für ein ansprechendes Menü werden auch schon mal 20 Euro fällig. Das Motto in jedem Fall: „Don't stop eating“, heißt es auf verschiedenen Mottotafeln.

 

Die Besucher am Sonnabendnachmittag: zu mindestens vier Fünfteln aus der Altersklasse 13 bis 30. Das passt zu den drei Erfindern und Organisatoren des Street Food-Festivals. Sie kommen aus Köln und sind 30 Jahre alt oder jünger. „Wir essen gerne und wir kochen gerne“, erklärt Vincent Schmidt, der aus der Hotellerie kommt. Die Idee zum Street Food-Festival, erklärt Schmidt, hatte sein Kumpel Till Riekenbrauk, der im Februar 2014 Vietnam besuchte „und total begeistert wiederkam - begeistert von dem enormen Angebot und der unglaublich guten Qualität der Street Food-Angebote dort“. Schon im September vergangenen Jahres gab es das erste Street Food-Festival in Köln, im Oktober folgten zwei weitere in Düsseldorf und wiederum Köln. „Seitdem“, sagt Schmidt, haben wir knapp 30 solche Veranstaltungen in zwölf Städten organisiert.“ Das Konzept: nur Essen und sonst nichts. Und das schnell und gut.

 

Am Sonntag geht das Street Food-Festival in und hinter der Lokhalle weiter (12 bis 20 Uhr).

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