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Streifzug durch die Agrargeschichte

Neue Publikation von Karl Semmelroggen Streifzug durch die Agrargeschichte

Vom Bauerndorf zum Göttinger Wohnstadtteil: Mit der Geschichte der Bauern Mitteleuropas am Beispiel Geismars hat sich der Heimatforscher Karl Semmelroggen beschäftigt. Die Erkenntnisse über landwirtschaftliche Entwicklungen hat der 73-Jährige in einem 40-seitigen Heft zusammengefasst.

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Geismar. Heimatkundliche Forschung betreibt Semmelroggen seit langem. Dem Bauernthema ist er auf privaten Reisen immer wieder begegnet.

Seine literarischen Funde hat Semmelroggen ausgewertet und mit regionalen Bezügen angereichert. So beschreibt er die Anfänge der Landwirtschaft im östlichen Leinetal um 7000 vor Christi, als die Kunst des Ackerbaus sich von Indien aus bis Mitteleuropa ausbreitete.  

Urkundliche Belege für Geismar, so Semmelroggen, seien erst von 1055 an bekannt, in einer Notiz des Erzbischofs von Mainz, Lehnsherr der Geismarer Bauern. Semmelroggen zieht den Bogen über die Reformation, dem Wechsel zur Lehenshoheit der Grafen Hardenberg im 17. Jahrhundert, der Bauernbefreiung nach der Zeit der Aufklärung bis zur Genossenschaftgründung und zum Verschwinden der kleinen Höfe im 20. Jahrhundert.

„Die Geschichte der Bauern“ ist beim Autor, Telefon 05 51 / 79 61 84, im Museum am Thie  und bei der Änderungsschneiderei Hoppe, Hauptstraße 29 b, erhältlich.
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