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Streik: Göttinger Uni-Klinikum verschiebt OPs

Warnstreik der Bediensteten Streik: Göttinger Uni-Klinikum verschiebt OPs

An einem Warnstreik der Bediensteten des Landes Niedersachsen an diesem Donnerstag beteiligen sich auch Beschäftigte des Göttinger Uni-Klinikums, pädagogische Mitarbeiter an Schulen und Angestellte im Maßregelvollzug.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Alleine im Klinikum rechnet die Gewerkschaft Verdi mit „mehreren Hundert“ Streikenden. Für die Patientenversorgung – auch in der Notaufnahme – gebe es einen Notdienst, informierten Gewerkschaften und die Pressestelle des Klinikums. Allerdings seien planbare Operationen auf Freitag verschoben worden, sagte Klinikumssprecher Stefan Weller.

An einigen Schulen in der Region falle der Unterricht teilweise aus, ergänzt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) – vor allem an der Heinrich-Böll-Schule in Göttingen und an der Wartbergschule in Osterode. Es werde aber keine Schule streikbedingt geschlossen.

Die Gewerkschaften der angestellten Landesbediensteten verhandeln zurzeit mit der Tarifgemeinschaft der Bundesländer auf Arbeitgeberseite unter anderem über mehr Gehalt und eine Übernahmegarantie für Auszubildende. Mit dem eintägigen Warnstreik wollen die Gewerkschaften vor der dritten Verhandlungsrunde Druck machen. Am frühen Morgen starten die Streikenden aus Göttingen am Schützenplatz und am Klinikum mit Bussen zu einer Kundgebung in Bremen.

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