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Streik ab Freitag: Notgruppen in Göttinger Kitas

Ab 8. Mai Streik ab Freitag: Notgruppen in Göttinger Kitas

Die Stadt Göttingen wird während des ab Freitag, 8. Mai 2015, angekündigten Streiks in mehreren ihrer 13 Kindertagesstätten Notgruppen einrichten können. Einige Einrichtungen werden im Zeitraum bis 21. Mai zu unterschiedlichen Zeiten  sogar geöffnet sein, andere durchgehend bestreikt. Das hat die Stadtverwaltung am Mittwoch, 6.Mai, mitgeteilt.

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Die Stadt Göttingen wird während des ab Freitag, 8. Mai 2015, angekündigten Streiks in mehreren ihrer 13 Kindertagesstätten Notgruppen einrichten können.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Notgruppen wird es vom 8. bis 21. Mai im Elisabeth-Heimpel-Haus, in der Kita Geismar sowie in Elliehausen geben, in der Kita Gartenstraße vom 11. bis 21. Mai, weil dort am 8. Mai gestreikt wird. Komplett bestreikt werden die Kita Grone, Rosdorfer Weg, Insterburger Weg und Lönsweg.

Die Kita Weende-Nord bietet bis zum 13. Mai eine Notgruppe, anschließend wird gestreikt. Die Kita Weende-West hat bis zum 13. Mai regulär geöffnet, dann Streiktage am 15. und 18.Mai, an den folgenden beiden Tagen wieder eine Notgruppe und am 21. Mai geöffnet. Im Ernst-Fahlbusch-Haus sieht die Planung eine Notgruppe bis zum 15. Mai und anschließend Streik vor. In Hetjershausen soll die Einrichtung mit Ausnahme von Streiktagen zwischen dem 15. und 19. Mai normal geöffnet sein. In der Pfalz-Grona-Breite werden die Folgen des Streiks ab 11. bis einschließlich 15. Mai zu spüren sein. Dann öffnet die Kita wieder.

Betreut werden können in Notgruppen nur Kinder, die auch ansonsten einen Platz in der jeweiligen Einrichtung haben. Die Betreuung übernehmen Beschäftigte, die sich nicht am Streik beteiligen.

Alle vom Streik betroffenen Eltern sollen noch am Mittwoch über das Notgruppenangebot informiert werden, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

In Göttingen gibt es 96 Kindertagesstätten für Krippen, Kindergärten und Horte mit insgesamt 5.174 Betreuungsplätzen, davon 950 in den 13 Einrichtungen der Stadt. Der Anteil der Stadt am Gesamtangebot von Betreuungsplätzen in Göttingen entspricht also etwas mehr als 18 Prozent.

pdg

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