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Streiks von GEW und Verdi an Schulen und Uni-Klinikum Göttingen

Tarifverhandlungen Streiks von GEW und Verdi an Schulen und Uni-Klinikum Göttingen

Die Heinrich-Böll-Schule ist am Dienstag bestreikt worden. Der Unterricht fiel weitgehend aus, Schüler seien in Notgruppen betreut worden, erklärt Bernd Brombacher von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die zum Streik aufgerufen hatte. Etwa 85  Streikende versammelten sich vormittags im DGB-Streiklokal an der Weender Landstraße.

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Streiks von GEW und Verdie an Schulen und Uni-Klinikum Göttingen

Quelle: dpa

Göttingen. Darunter waren auch einzelne Lehrkräfte des   Felix-Klein-Gymnasiums, der Wilhelm Busch-Schule, der Heinrich-Heine-Schule, der BBS 1, der Geschwister-Scholl-Gesamtschule , der BBS Hann. Münden, der Schule im Auefeld Hann. Münden und der Gutenberg-Realschule Northeim. Auch an der Wartbergschule in Osterode  fiel der unterricht fast komplett aus.

Hintergrund sind die Tarfverhandlungen für die Landesbeschäftigten. Hier fordert die GEW eine Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent, mindestens aber um 175 Euro, und eine tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften an Schulen und Hochschulen. Außerdem sollen Befristungen ohne sachliche Begründungen tarifvertraglich ausgeschlossen werden. Am 28. März wird weiterverhandelt.

Am Mittwoch wird ebenfalls gestreikt – diesmal jedoch am Göttinger Universitätsklinikum und an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (Hawk). Wie bei früheren Streiks habe die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dafür mit dem Klinikum eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen, erklärt Verdi-Gewerkschaftssekretär Patrick von Brandt.

Die Übereinkunft sieht vor, dass während des ganztägigen Streiks nur medizinisch notwendige Dienstleistungen vorgenommen werden, nicht aber verschiebbare. Der Streik beginnt am Mittwoch mit der Frühschicht, um 8 Uhr ist vor dem Klinikum eine Kundgebung vorgesehen. Danach geht es zur zentralen Streikveranstaltung nach Hannover.

„Die Notfallversorgung am Streiktag ist gewährleistet“, betont Martin Siess, Krankenversorgungsvorstand des Klinikums. In einigen Bereichen der Patientenversorgung, wie beispielsweise im Zentral-OP und im Pflegedienst, könne es zu Verzögerungen und Terminausfällen kommen. Das Klinikum empfiehlt deshalb allen Patienten, die für Mittwoch Termine für Behandlungen erhalten haben, vorher in den behandelnden Kliniken anzurufen, ob der Termin stattfinden kann.

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