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Streit in Göttinger Flüchtlingsunterkunft

Vier Leichtverletzte Streit in Göttinger Flüchtlingsunterkunft

Ein Streit um die Herausgabe einer Handy-Speicherkarte ist am Freitagabend in der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen IWF am Nonnenstieg eskaliert. Bei der körperlichen Auseinandersetzung wurden vier Menschen leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Der Streit war demnach zwischen Angehörigen einer Familie aus Afghanistan und mehreren Pakistanern ausgebrochen. Ein 16 Jahre altes Mädchen erlitt eine oberflächliche Verletzung am Arm. Sie wurde vor Ort ambulant versorgt. Die drei anderen Verletzten, eine Frau und zwei Männer, wurden ins Universitätsklinikum gebracht. Die 38-Jährige und der 46 Jahre alte Mann konnten das Krankenhaus aber noch in der Nacht wieder verlassen, so die Polizei. Ein 27 Jahre alter Pakistaner musste wegen einer Platzwunde am Kopf in der Klinik bleiben.

 

Derzeitigen Ermittlungen zufolge  soll sich auf der Speicherkarte eine Aufnahme einer unerlaubten Liebesbeziehung befunden haben. Der Streit um die Herausgabe des kompromittierenden Bildes begann kurz vor den Feiertagen. Am Freitag eskalierte die Situation schließlich. „Wie viele Flüchtlinge beider Nationalitäten genau in die anschließende Auseinandersetzung verwickelt waren, steht noch nicht fest“, sagte Polizeisprecherin Jasmin Kaatz.

 

Die Polizei rückte mit acht Streifenwagen an. Als die Beamten eintrafen, hielt sich eine größere Menschenmenge vor dem Gebäude auf. Die Situation sei aber schnell unter Kontrolle gewesen, so die Polizei, die mehrere Platzverweise aussprach. Es wurde laut Kaatz „ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der wechselseitigen Körperverletzung eingeleitet“. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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