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Streit um Stromtrasse

Ja zu Ost-Variante Streit um Stromtrasse

Der Bau und Verlauf der neuen Höchstspannungsleitung, die durch die Landkreise Northeim und Göttingen nach Hessen gebaut werden wird, bleibt weiter umstritten.

Eine gemeinsame Stellungnahme von Städten und Gemeinden im Landkreis Göttingen im laufenden Raumordnungsverfahren kommt nicht zustande. Insbesondere die Stadt Münden lehnt die Vorzugstrasse des Netzbetreibers Transpower über Jühnde und Laubach ab. Allein in Laubach wurden mehr als 200 Einsprüche gesammelt. Die Alternative über Rosdorf und Friedland stößt dort auf wenig Gegenliebe. Eine Bürgerinitiative in Gandersheim fordert aus Sorge um Landschaftsverschandelung und Elektrosmog ein Erdkabel statt einer Freileitung.

Im Wirtschaftsausschuss des Göttinger Kreistages wird am Montag, 23. August, über die Stellungnahme des Kreises diskutiert. Erdkabel und die Ostvariante soll laut Verwaltungsvorschlag der Vorzug gegeben werden. Die SPD-Fraktion fordert ebenfalls die kürzere Ostvariante. „Die Freileitungen sind so hoch wie das Göttinger Rathaus und wirken wie Brücken in der Landschaft“, begründet Fraktionschef Jörg Wieland den Wunsch nach einer Erdverkabelung. Aus Sicht der SPD soll die Ost-Variante im Bereich Mariengarten und Elkershausen allerdings nicht das interkommunale Gewerbegebiet Friedland/ Rosdorf durchschneiden. Die Trasse sollte parallel zur A 38 verlaufen. Für die Trasse durch das Bovender Gemeindegebiet will die SPD-Fraktion einen Verlauf westlich von Lenglern und Harste und nicht durch das Leinetal zwischen Bovenden und Lenglern.

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