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Streit zwischen Schminke und Kollenrott ist vom Tisch

Nach Puppenverbrennung Streit zwischen Schminke und Kollenrott ist vom Tisch

Der Streit zwischen dem Mündener SPD-Landtagsabgeordneten Ronald Schminke und Marie Kollenrott, Sprecherin des Göttinger Grünen-Kreisvorstands, ist beigelegt. Nach einem von der Vizepräsidentin des Landtags, Gabriele Andretta (SPD), und Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) moderierten Gesprächs seien die Vorwürfe gegen Schminke im Zusammenhang mit einer Puppenverbrennung an der Weser „vollständig zurückgenommen“ worden, erklärte Schminke am Freitag. Außerdem habe sich Kollenrott entschuldigt.

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"Angelegenheit ist erledigt und aus der Welt": Ronald Schminke und Marie Kollenrott haben sich geeinigt.

Quelle: CH

Hann. Münden/Göttingen. Anfang Mai hatte Schminke eine Protestaktion gegen die Weserversalzung besucht. Dort verbrannten die Organisatoren symbolisch eine grün gekleidete Strohpuppe mit Hinweis auf die Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne). Schminke protestierte sofort. Dennoch äußerten sich die Grünen im Nachhinein „fassungslos“ über den „Fehltritt“. Für Kollenrott stellte sich Schminke „zunehmend als Belastung der rot-grünen Zusammenarbeit“ dar.

Schminke hatte daraufhin eine Entschuldigung verlangt, aber zunächst nicht erhalten. Daraufhin drohte er mit Klage. Davon ist nach dem Gespräch und der Entschuldigung der Grünen-Sprecherin keine Rede mehr, sagt Schminke: „Ich habe die Entschuldigung angenommen. Die Angelegenheit ist damit erledigt und aus der Welt.“

Nicht erledigt sei hingegen das eingeleitete Verfahren gegen Hartmut Teichmann vom Grünen-Ortsverband Hann. Münden, der Schminke unterstellt hatte, an Nazi–Ritualen teilgenommen zu haben. Teichmann habe diese ungeheuerliche Unterstellung bislang nicht zurückgenommen und sich entschuldigt.

Schminke: „Herr Teichmann hat inzwischen die Aufforderung zu einer Unterlassungserklärung durch meinen Rechtsbeistand erhalten. Sollte er diese nicht innerhalb der Fristsetzung unterschreiben, wird der nächste Schritt die Klage sein.“

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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